Lara Crofts erstes Abenteuer aus dem Jahr 1996 gehört zu den bekanntesten Spielen der Action-Adventure-Geschichte. Mit Tomb Raider: Legacy of Atlantis wird die ursprüngliche Reise nun erneut grundlegend überarbeitet. Das Projekt entsteht bei Crystal Dynamics und Flying Wild Hog und verbindet bekannte Schauplätze mit modernen Systemen für Erkundung, Rätsel und Kämpfe. Der Release ist für den 12. Februar 2027 geplant.

Neue Gameplay-Eindrücke von der Gamescom 2026 zeigen inzwischen genauer, wie weit die Entwickler bei der Neuinterpretation gehen. Besonders das Verlorene Tal in Peru steht dabei im Mittelpunkt – inklusive Dinosauriern und der Rückkehr einer der berühmtesten Begegnungen der gesamten Reihe.

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„Wo bleibt sonst die Herausforderung?“ – Rätsel werden neu gedacht

Die Ruinen und Tempel sollen in Legacy of Atlantis stärker wie echte Orte funktionieren. Statt einzelne Schalter oder Mechanismen ohne erkennbaren Zusammenhang in die Umgebung zu setzen, bauen die Entwickler Rätsel stärker in die Architektur und die jeweilige Spielwelt ein.

Ein Beispiel dafür ist das bekannte Zahnrad-Rätsel im Verlorenen Tal. Die Umgebung wurde neu gestaltet und bietet mehrere Wege sowie versteckte Bereiche. Hinweise aus der Spielwelt sollen wichtiger werden als eine permanente Führung durch das Gebiet. Experience Director Jeff Adams erklärte dazu, dass zu viel Orientierung die Herausforderung und auch die Verbindung zur Rolle von Lara Croft als Entdeckerin beeinträchtigen könne.

Gleichzeitig sollen Spieler Einfluss darauf haben, wie viel Unterstützung sie erhalten. Verschiedene Einstellungen erlauben es, Hilfen und die Schwierigkeit von Rätseln anzupassen. Wer möglichst nah am klassischen Spielgefühl bleiben möchte, kann moderne Orientierungselemente entsprechend reduzieren.

Akrobatik, Fokus und Dinosaurier: Lara wird deutlich beweglicher

Auch beim Gameplay verändert sich einiges. Lara nutzt weiterhin ihre berühmten Doppelpistolen und akrobatische Bewegungen, bekommt aber zusätzliche Möglichkeiten für Erkundung und Kämpfe. Dazu gehören unter anderem ein Greifhaken und ein Fokus-System, das sich während der Auseinandersetzungen aufbaut.

Ist genügend Fokus vorhanden, kann Lara die Zeit kurz verlangsamen und gleichzeitig akrobatische Ausweichmanöver mit gezielten Angriffen verbinden. Die Entwickler wollen damit vor allem Laras Beweglichkeit stärker in den Mittelpunkt rücken.

Besonders auffällig bleibt der Kampf gegen den T-Rex. Die Dinosaurier wurden für das Remake optisch neu interpretiert und orientieren sich teilweise stärker an heutigen paläontologischen Erkenntnissen. Auch Raptoren sollen sich dynamischer verhalten und Lara stärker unter Druck setzen. Das bekannte Zusammentreffen mit dem Tyrannosaurus gehört damit erneut zu den zentralen Momenten des Spiels.

Legacy of Atlantis bleibt damit zwar klar an Lara Crofts erstem Abenteuer orientiert, erweitert aber viele Bereiche deutlich. Ob die Mischung aus klassischer Erkundung, neuen Mechaniken und modernem Spieldesign aufgeht, zeigt sich spätestens zum geplanten Start im Februar 2027.

FAQ zu Tomb Raider: Legacy of Atlantis

Wann erscheint Tomb Raider: Legacy of Atlantis?
Der Release ist für den 12. Februar 2027 angekündigt.

Für welche Plattformen erscheint das Spiel?
Geplant sind PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC über Steam.

Ist Legacy of Atlantis ein Remake?
Ja. Das Spiel interpretiert Lara Crofts erstes Abenteuer aus dem Jahr 1996 grundlegend neu.

Wer entwickelt das Spiel?
Crystal Dynamics arbeitet für das Projekt mit Flying Wild Hog zusammen.

Bleiben die klassischen Doppelpistolen erhalten?
Ja. Sie gehören weiterhin zu Laras Ausrüstung und spielen auch in den Kämpfen eine wichtige Rolle.

Gibt es neue Gameplay-Mechaniken?
Ja. Gezeigt wurden unter anderem ein Fokus-System, moderne Bewegungsoptionen und ein erweitertes Erkundungsdesign.

Kommt der T-Rex wieder vor?
Ja. Der berühmte Dinosaurierkampf aus dem Original kehrt in einer neu gestalteten Form zurück.

Kann man das Spiel auf der Gamescom selbst ausprobieren?
Eine öffentliche spielbare Demo für Messebesucher war nach Angaben der Verantwortlichen nicht vorgesehen.

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