
Soulslikes gehören inzwischen zu den etablierten Größen im Action-RPG-Bereich. Entsprechend schwer ist es für kleinere Studios, zwischen den großen Namen des Genres aufzufallen. Cold Symmetry versucht es nun mit „Mortal Shell II“, das den Ansatz des ersten Teils deutlich erweitert und gleichzeitig einige seiner grundlegenden Systeme verändert.
Zum bevorstehenden Release liegen inzwischen zahlreiche internationale Testberichte vor. Das Bild fällt dabei überwiegend positiv aus: „Mortal Shell II“ verbessert die Ausgangsbasis des Originals an mehreren wichtigen Stellen und erreicht in den ersten Wertungsspiegeln ein deutlich höheres Niveau.
Offene Welt und schnelleres Kampfsystem geben dem Nachfolger mehr Raum
Eine der auffälligsten Änderungen betrifft die Spielwelt. Statt sich stärker auf einzelne, kompakte Bereiche zu konzentrieren, setzt Cold Symmetry auf eine miteinander verbundene offene Welt mit Dungeons, Abzweigungen und versteckten Bereichen. Bereits die öffentliche Beta zeigte, dass Erkundung dabei eine größere Rolle spielt.
Auch das Kampfsystem erhält eine grundlegende Überarbeitung. Die klassische Ausdauerleiste fällt weg, wodurch Angriffe, Ausweichmanöver und defensive Aktionen unmittelbarer miteinander verbunden werden. Gleichzeitig bleibt das für die Reihe charakteristische Hüllen-System erhalten: Spieler können die Körper verschiedener Krieger übernehmen und dadurch unterschiedliche Fähigkeiten und Spielweisen nutzen. Laut den offiziellen Angaben stehen im fertigen Spiel acht beziehungsweise neun spielbare Hüllen zur Verfügung, je nach Zählweise der verfügbaren Varianten.
Gerade diese Kombination kommt bei den Testern gut an. Das Kampfsystem wird als dynamischer und vielseitiger beschrieben, während die Bosskämpfe weiterhin einen wichtigen Bestandteil der Spielerfahrung bilden. Gleichzeitig gibt es Kritik an der Orientierung in der Welt, einzelnen sich wiederholenden Bereichen und gelegentlichen technischen Problemen. Auch die Kamera wird in einigen frühen Eindrücken als Schwachstelle genannt.
Die Wertungen sprechen eine klare Sprache – doch perfekt ist das Spiel nicht
Bei den internationalen Wertungen zeichnet sich inzwischen ein deutlich positives Bild ab. Zum Zeitpunkt der ersten Reviews liegt „Mortal Shell II“ auf OpenCritic bei rund 85 Punkten aus mehreren Dutzend Kritiken, wobei die große Mehrheit der erfassten Tests eine Empfehlung ausspricht.
Damit verbessert sich Cold Symmetry gegenüber dem ersten „Mortal Shell“ spürbar. Besonders häufig werden die größere Welt, die flexibleren Kämpfe und die Weiterentwicklung des Hüllen-Systems hervorgehoben. Gleichzeitig zeigen die Testberichte, dass der Nachfolger nicht versucht, das Genre komplett neu zu definieren. Stattdessen baut er bekannte Grundlagen aus und konzentriert sich auf mehr Möglichkeiten innerhalb des bestehenden Konzepts.
Auch der bisherige Zuspruch aus der Beta passt zu diesem Bild. Die Demo wurde laut Famitsu von mehr als 500.000 Spielern ausprobiert und erzielte auf Video- und Streamingplattformen mehrere Millionen Aufrufe.
„Mortal Shell II“ erscheint am 20. August 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Eine Devout Edition ermöglicht zudem einen Vorabzugang von bis zu 72 Stunden.
FAQ zu „Mortal Shell II“
1. Wann erscheint „Mortal Shell II“?
Das Spiel erscheint am 20. August 2026.
2. Für welche Plattformen kommt das Soulslike?
Der Nachfolger erscheint für PS5, Xbox Series X/S und PC.
3. Was unterscheidet den zweiten Teil vom Original?
Unter anderem gibt es eine größere, miteinander verbundene Spielwelt und ein Kampfsystem ohne klassische Ausdauerleiste.
4. Gibt es das Hüllen-System weiterhin?
Ja. Die Übernahme verschiedener Kriegerkörper bleibt ein zentraler Bestandteil des Spiels.
5. Wie fallen die bisherigen Wertungen aus?
Die internationalen Tests fallen überwiegend positiv aus. OpenCritic liegt aktuell bei etwa 85 Punkten.
6. Ist „Mortal Shell II“ ein klassisches Soulslike?
Ja. Das Spiel setzt weiterhin auf herausfordernde Kämpfe, Ausweichen, Parieren, mächtige Gegner und Bosskämpfe, erweitert diese Formel aber um eigene Systeme.
7. Gibt es einen Vorabzugang?
Ja. Die Devout Edition bietet bis zu 72 Stunden früheren Zugriff.






















