Das Jahr 1998 markiert für Nintendo einen wichtigen Moment: Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint erstmals ein großes 3D-Abenteuer rund um Link. Das Spiel prägt die Reihe nachhaltig und beeinflusst zahlreiche Action-Adventures der folgenden Jahre. Nun erhält der Klassiker eine Neuauflage, die deutlich weiter geht als eine reine technische Überarbeitung.

Nintendo zeigt im Rahmen der The Legend of Zelda 40th Anniversary Direct erstmals ausführlicheres Material. Dabei wird sichtbar, wie stark sich die Neuauflage an moderne Spielgewohnheiten anpasst. Gleichzeitig bleiben einige Elemente bewusst unangetastet.

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Fast alles sieht neu aus – doch Nintendo bewahrt einen Teil des Originals

Die überarbeitete Version setzt auf eine vollständig modernisierte Darstellung von Hyrule. Schauplätze wie der Kokiri-Wald, der Große Deku-Baum und die Stadt vor Schloss Hyrule erhalten deutlich mehr Details. Dichtere Vegetation, neue Beleuchtung und aufwendigere Umgebungen sorgen für ein zeitgemäßes Erscheinungsbild.

Auch Link bewegt sich nicht mehr ganz so eingeschränkt durch die Spielwelt wie im ursprünglichen Nintendo-64-Abenteuer. Hindernisse lassen sich überspringen, nach einer Rolle kann er direkt in einen schnelleren Sprint übergehen. Eine frei bewegliche Kamera ergänzt die überarbeitete Steuerung.

Nintendo verändert zudem die Benutzeroberfläche. Das Inventar bekommt eine neue Struktur und trennt Ausrüstung, Gegenstände und Sammelobjekte übersichtlicher voneinander. Beim Zielen steht außerdem die Bewegungssteuerung der Switch 2 zur Verfügung.

Trotz dieser Eingriffe hält Nintendo an bestimmten Eigenheiten des Originals fest. Dazu gehören etwa die Übergänge zwischen verschiedenen Gebieten. Das Entwicklerteam möchte damit offenbar einen Teil des ursprünglichen Spielflusses erhalten. Gleichzeitig hilft ein neues System namens „Threads of Time“ dabei, den eigenen Fortschritt und kommende Ziele besser im Blick zu behalten.

Eine echte Okarina wird plötzlich zum Controller

Die auffälligste Neuerung steckt allerdings nicht in der Grafik oder Bewegung von Link. Nintendo integriert eine Musikerkennung, mit der das Spiel gespielte oder sogar gesummte Melodien erkennen kann. Während der Präsentation demonstriert das Unternehmen die Funktion mit einer echten Okarina.

Wer eine passende Melodie spielt, kann damit bestimmte Aktionen in Hyrule auslösen. Dazu zählt unter anderem die Veränderung der Tageszeit. Die Funktion bleibt dabei nicht zwingend auf das von Nintendo gezeigte Instrument beschränkt. Auch andere Instrumente und gesummte Melodien sollen erkannt werden.

Damit verbindet das Remake ein bekanntes Spielelement mit einer ungewöhnlichen technischen Funktion der neuen Konsole. Gleichzeitig bleibt der Kern des Abenteuers erhalten: Link erkundet Hyrule, trifft bekannte Figuren und stellt sich den Gefahren seiner Reise.

Lange dauert es bis zur Rückkehr des Klassikers ebenfalls nicht mehr. The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. Damit bringt Nintendo eines seiner bekanntesten 3D-Zelda-Spiele noch in diesem Jahr in einer umfassend überarbeiteten Fassung zurück.

FAQ

Wann erscheint das Ocarina of Time Remake?
Das Remake erscheint am 5. November 2026.

Für welche Plattform erscheint das Spiel?
Zum Start ist es exklusiv für Nintendo Switch 2 angekündigt.

Ist das Remake nur grafisch überarbeitet?
Nein. Neben der Grafik verändert Nintendo unter anderem Bewegung, Kamera, Inventar und Steuerung.

Kann Link im Remake springen?
Ja. Link kann Hindernisse überspringen und nach einer Rolle schneller weiterlaufen.

Unterstützt das Spiel Bewegungssteuerung?
Ja. Beim Zielen kann die Bewegungssteuerung der Switch 2 eingesetzt werden.

Was ist „Threads of Time“?
Das neue System unterstützt Spieler dabei, ihren Fortschritt und die nächsten Ziele während des Abenteuers nachzuvollziehen.

Kann eine echte Okarina mit dem Spiel verwendet werden?
Nintendo zeigt eine Funktion, die gespielte und gesummte Melodien erkennen kann. Damit lassen sich unter anderem bestimmte Aktionen im Spiel auslösen.

Bleiben Elemente des Originals erhalten?
Ja. Nintendo übernimmt bewusst einige Eigenheiten des ursprünglichen Spiels, darunter bestimmte Übergänge zwischen Gebieten.

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