
Die Resident-Evil-Reihe zählt zu den bekanntesten Horror-Franchises der Videospielwelt. Seit dem ersten Spiel von 1996 verbindet die Serie düstere Schauplätze, biologische Experimente und gefährliche Kreaturen mit einer Geschichte, die sich über zahlreiche Spiele erstreckt. Auch Hollywood versucht seit Jahren, diesen Erfolg auf die große Leinwand zu übertragen. Die bisherigen Ergebnisse fallen bei Kritikern jedoch häufig durchwachsen aus.
Mit dem neuen Reboot von Regisseur Zach Cregger erhält das Franchise nun eine weitere filmische Interpretation. Erste Kritikerstimmen zeichnen ein ungewöhnlich positives Bild. Gleichzeitig verfolgt der Film eine Richtung, die sich deutlich von den Erwartungen vieler langjähriger Fans unterscheidet.
Vom schwierigen Kinostart zur neuen Hoffnung für Resident Evil
Die bisherigen Kinofilme haben es nicht geschafft, bei Kritikern durchgehend zu überzeugen. Besonders die Filmreihe von Paul W. S. Anderson erhält auf Rotten Tomatoes vergleichsweise niedrige Empfehlungswerte. Resident Evil: Welcome to Raccoon City aus dem Jahr 2021 sollte anschließend einen neuen Anfang ermöglichen, erreicht mit 30 Prozent aber ebenfalls kein starkes Ergebnis bei den Kritikern.
Der aktuelle Reboot geht deshalb mit einer besonderen Ausgangslage ins Rennen. Zach Cregger, der durch die Horrorfilme Barbarian und Weapons bekannt ist, übernimmt die Regie. Seine Version orientiert sich am Universum der Spiele, erzählt aber keine einfache Wiederholung der bekannten Geschichten. Stattdessen rückt ein neuer Protagonist in den Mittelpunkt und verleiht dem Film eine eigenständige Perspektive.
97 Prozent bei Rotten Tomatoes – warum der Film trotzdem polarisiert
Die ersten Bewertungen fallen deutlich positiver aus als bei vielen Vorgängern. Der Film erreicht laut den im Ausgangsbericht genannten Zahlen 97 Prozent bei Rotten Tomatoes. Auch andere Bewertungsplattformen wie IMDb, Letterboxd und Metacritic zeigen ein positives Stimmungsbild. Die konkreten Werte können sich mit weiteren Kritiken und Nutzerbewertungen verändern.

Für einen Teil der Fans liegt das Problem allerdings gerade in der Abkehr von bekannten Figuren. Der Film spielt während der Ereignisse von Resident Evil 2, verzichtet aber auf zentrale Charaktere wie Leon S. Kennedy, Claire Redfield und Jill Valentine. Im Interview mit The Hollywood Reporter erklärt Cregger, dass seine ursprüngliche Geschichte ohne diese Figuren entstanden ist. Er habe vermeiden wollen, zusätzliche Probleme einzubauen, die von der eigentlichen Handlung ablenken.
Damit entsteht ein Spannungsfeld zwischen eigenständiger Filmidee und den Erwartungen der Spielergemeinschaft. Während Kritiker die neue Ausrichtung positiv aufnehmen, fragen sich manche Fans, wie stark eine Verfilmung die vertrauten Elemente der Vorlage verändern darf.
FAQ zum Resident-Evil-Reboot
1. Wer führt beim neuen Resident-Evil-Film Regie?
Zach Cregger übernimmt die Regie. Er ist unter anderem für Barbarian und Weapons bekannt.
2. Wann erscheint der Film?
Der im Ausgangsbericht genannte Kinostart ist der 18. September 2026.
3. Wie fällt die Kritik aus?
Der Ausgangsbericht nennt 97 Prozent bei Rotten Tomatoes sowie positive Werte auf weiteren Bewertungsplattformen. Die Ergebnisse können sich noch ändern.
4. Spielt der Film während Resident Evil 2?
Die Handlung ist zeitlich während der Ereignisse von Resident Evil 2 angesiedelt. Der Film erzählt jedoch eine eigenständige Geschichte.
5. Sind Leon, Claire und Jill dabei?
Die bekannten Figuren stehen nicht im Mittelpunkt des Reboots. Die Handlung konzentriert sich auf einen neuen Protagonisten.
6. Warum verzichten die Macher auf bekannte Charaktere?
Zach Cregger erklärt gegenüber The Hollywood Reporter, dass seine ursprüngliche Geschichte ohne die etablierten Figuren auskommt und diese seiner Ansicht nach von der Handlung hätten ablenken können.
7. Ist der Film eine direkte Umsetzung von Resident Evil 2?
Nein. Die zeitliche Einordnung in die Ereignisse des Spiels bedeutet nicht, dass der Film dessen Handlung direkt nacherzählt.
8. Warum ist der Reboot unter Fans umstritten?
Einige Fans kritisieren, dass der Film auf bekannte Spielfiguren verzichtet. Dadurch entsteht eine Diskussion darüber, wie stark eine neue Verfilmung von den vertrauten Elementen der Spielreihe abweichen darf.






















