Seit Jahren gilt die „Subnautica“-Reihe als ungewöhnlicher Gegenentwurf zu klassischen Survival-Spielen. Statt Dauergefechten, Waffenarsenalen und Bosskämpfen stehen Unterwasser-Erkundung, Atmosphäre und das Gefühl der Isolation im Mittelpunkt. Genau dieser ruhige Ansatz machte bereits den ersten Teil für viele Spieler besonders.

Mit Subnautica 2 setzt Entwicklerstudio Unknown Worlds diesen Weg offenbar konsequent fort. Ein aktueller Kommentar eines Entwicklers sorgt nun allerdings für hitzige Diskussionen innerhalb der Community. Hintergrund ist die Frage, wie stark Kämpfe und Gewalt im neuen Spiel überhaupt eine Rolle spielen sollen.

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„Go play Sons of the Forest“ – Entwickler reagiert ungewöhnlich direkt

Ausgelöst wurde die Debatte durch eine Diskussion auf Discord. Dort beklagte sich ein Spieler darüber, dass sich aggressive Kreaturen in „Subnautica 2“ derzeit kaum bekämpfen lassen. Level-Designer Artyom O’Rielly antwortete darauf ungewöhnlich deutlich: „We aren’t a killing game. Go play Sons of the Forest or something if you want to kill.“

Die Aussage verbreitete sich schnell über Reddit und andere soziale Netzwerke. Einige Fans empfanden den Tonfall als unnötig schroff, andere verteidigten dagegen die klare Haltung des Studios. Tatsächlich war die „Subnautica“-Reihe nie als klassischer Action-Survival-Titel gedacht. Schon der erste Teil setzte stärker auf Spannung, Entdeckung und Ressourcenmanagement als auf direkte Konfrontationen.

Gleichzeitig zeigt die Diskussion, wie unterschiedlich die Erwartungen an moderne Survival-Spiele inzwischen geworden sind. Während viele Spieler offene Kämpfe und umfangreiche Waffensysteme erwarten, halten andere gerade den ruhigen und bedrohlichen Ansatz von „Subnautica“ für die größte Stärke der Reihe.

Zwischen friedlicher Erkundung und aggressiven Kreaturen

Ganz ohne Probleme läuft die aktuelle Early-Access-Phase allerdings nicht. Ein häufiger Kritikpunkt betrifft aggressive Meereswesen, die Spielerbasen belagern oder dauerhaft attackieren. Viele Nutzer bemängeln, dass ihnen aktuell sinnvolle Möglichkeiten fehlen, sich dagegen zu verteidigen oder Bedrohungen effektiv abzuwehren.

Auf genau diesen Punkt ging O’Rielly später ebenfalls ein. Laut dem Entwickler sei dieses Verhalten der Kreaturen nicht vollständig beabsichtigt und solle mit einem kommenden Update angepasst werden. Die aggressive KI rund um Basen werde also offenbar noch überarbeitet.

Damit macht Unknown Worlds deutlich, dass man zwar am friedlicheren Grundkonzept festhalten möchte, das Spielerlebnis aber dennoch fair gestalten will. Der Fokus von „Subnautica 2“ bleibt laut Studio weiterhin klar auf Erkundung, Überleben und dem Entdecken einer fremden Unterwasserwelt – nicht auf möglichst vielen Kämpfen.

FAQ zu „Subnautica 2“

Warum diskutieren Spieler aktuell über „Subnautica 2“?

Ein Entwicklerkommentar zum Thema Gewalt und Kämpfe im Spiel sorgte in sozialen Netzwerken für Diskussionen.

Was sagte der Entwickler genau?

Level-Designer Artyom O’Rielly erklärte auf Discord: „We aren’t a killing game. Go play Sons of the Forest or something if you want to kill.“

Wird es in „Subnautica 2“ keine Kämpfe geben?

Der Fokus liegt weiterhin auf Erkundung und Survival. Kämpfe spielen offenbar nur eine untergeordnete Rolle.

Warum kritisieren manche Spieler das aktuelle Gameplay?

Vor allem aggressive Kreaturen rund um Spielerbasen sorgen für Frust, weil Verteidigungsmöglichkeiten fehlen.

Reagieren die Entwickler auf die Kritik?

Ja. Laut Unknown Worlds soll das Verhalten aggressiver Fische in einem zukünftigen Update angepasst werden.

Ist „Subnautica 2“ ein klassisches Survival-Spiel?

Nur teilweise. Die Reihe setzt traditionell stärker auf Atmosphäre, Entdeckung und Ressourcenmanagement statt auf Action.

Welche Rolle spielt Gewalt in der Reihe generell?

Schon die bisherigen Teile verzichteten weitgehend auf klassische Kampfsysteme und legten den Fokus auf Spannung und Erkundung.

Gibt es bereits einen Releasetermin?

Ein finaler Veröffentlichungstermin für „Subnautica 2“ steht derzeit noch nicht fest.

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