Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2019 zählt Sekiro: Shadows Die Twice zu den erfolgreichsten und zugleich anspruchsvollsten Actionspielen von FromSoftware. Das Abenteuer rund um den einarmigen Shinobi begeistert bis heute durch sein kompromissloses Kampfsystem, das präzises Timing und perfektes Parieren belohnt. Nach zahlreichen Auszeichnungen, darunter der Titel „Game of the Year“ bei den Game Awards 2019, folgt nun der nächste große Schritt für die Marke.

Mit Sekiro: No Defeat entsteht eine Anime-Verfilmung, die die Geschichte des Wolfs auf die große Leinwand bringt. Ein neuer Trailer gibt einen umfangreichen Eindruck von der visuellen Umsetzung. Studio Qzil.la setzt auf dynamische 2D-Animationen, schnelle Kamerafahrten und aufwendig choreografierte Kämpfe, die sich eng an der Spielvorlage orientieren.

Im Mittelpunkt steht erneut der Shinobi Wolf, der seinen jungen Herrn Kuro vor den Streitkräften Genichiro Ashinas und den Bedrohungen eines vom Krieg gezeichneten Landes beschützen muss. Laut den Verantwortlichen begleitet FromSoftware die Produktion eng und prüft Drehbuch sowie Storyboards während der Entwicklung.

„Die Zuschauer sollen den Schwierigkeitsgrad spüren“

Besonders interessant sind die Aussagen von Regisseur Kenichi Kutsuna, der in einem Interview mit Polygon erläutert, wie sich das außergewöhnliche Spielgefühl filmisch übertragen lässt. Ihm gehe es nicht nur darum, spektakuläre Kämpfe zu zeigen. Vielmehr sollen Bildsprache, Schnitt und Soundeffekte vermitteln, wie anspruchsvoll jeder einzelne Schlagabtausch ist.

Kutsuna erklärt: „Eines der wichtigsten Elemente, die ich in den Film eingebaut habe, ist die Block-Funktion, die man aus dem Spiel kennt. Wenn man den Film sieht, kann man tatsächlich anhand von Bild und Ton erkennen, wo geblockt wurde und wo nicht.“ Gleichzeitig betont er, dass die Zuschauer nach intensiven Kämpfen das Gefühl haben sollen, selbst eine enorme Herausforderung erlebt zu haben.

Dabei musste das Team allerdings Kompromisse eingehen. Eine rund 30-stündige Spielerfahrung lasse sich nicht vollständig in einen Kinofilm übertragen. Deshalb wurden einzelne Gebiete und Handlungsabschnitte gestrichen. Kutsuna verrät, dass er das Mibu-Dorf gerne integriert hätte, letztlich aber Prioritäten gesetzt werden mussten, um die Geschichte in einer angemessenen Laufzeit erzählen zu können.

FAQ

Worum geht es in Sekiro: No Defeat?
Der Anime erzählt die Geschichte des Shinobi Wolfs, der den Göttlichen Erben Kuro beschützen muss und sich dabei mächtigen Gegnern stellt.

Wer produziert den Anime?
Die Umsetzung entsteht beim Animationsstudio Qzil.la in enger Zusammenarbeit mit FromSoftware.

Ist FromSoftware an der Produktion beteiligt?
Ja. Das Studio begleitet die Entwicklung und prüft laut den Verantwortlichen Drehbuch und Storyboards.

Was zeigt der neue Trailer?
Vor allem dynamische Kämpfe, eine düstere Atmosphäre und die detailreiche 2D-Animation stehen im Mittelpunkt.

Wie soll der hohe Schwierigkeitsgrad des Spiels dargestellt werden?
Regisseur Kenichi Kutsuna setzt auf Bildsprache, Ton und das sichtbar dargestellte Block- und Pariersystem, um das Spielgefühl nachvollziehbar zu machen.

Warum fehlen einige bekannte Spielabschnitte?
Die komplette Handlung des Spiels würde den Rahmen eines Kinofilms sprengen. Deshalb wurden einzelne Gebiete und Szenen bewusst weggelassen.

Welche Szene hätte der Regisseur gern eingebaut?
Nach eigenen Aussagen hätte Kutsuna gerne das Mibu-Dorf berücksichtigt, musste darauf aber aus Gründen der Laufzeit verzichten.

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