
Mit „Assassin’s Creed Hexe“ arbeitet Ubisoft offenbar an einem der ungewöhnlichsten Serienteile der vergangenen Jahre. Schon seit der ersten Ankündigung gilt das Projekt als deutlich düsterer, mystischer und fokussierter als die jüngsten Open-World-Ableger der Reihe.
Jetzt liefern neue Leaks weitere Hinweise darauf, wohin die Reise tatsächlich gehen könnte. Im Mittelpunkt stehen diesmal nicht nur Gameplay-Details, sondern auch ein konkreter historischer Schauplatz, eine neue Hauptfigur und eine mögliche Rückkehr der Auditore-Familie.
Besonders auffällig: Die Gerüchte führen die Serie ausgerechnet nach Franken – mitten hinein in die Würzburger Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts.
„Der Wald bewegt sich nachts“ – Würzburg soll zum Zentrum von „Hexe“ werden
Laut den aktuellen Informationen spielt „Assassin’s Creed Hexe“ zwischen 1625 und 1631 während der historischen Hexenprozesse in Würzburg. Diese Phase zählt zu den brutalsten Verfolgungswellen im Heiligen Römischen Reich und würde dem Spiel einen deutlich ernsteren historischen Rahmen geben als vielen Vorgängern.
Statt großer Kriegsfronten oder politischer Revolutionen könnte diesmal Angst, Misstrauen und religiöser Fanatismus den Alltag bestimmen. Genau darauf scheinen auch die angeblichen Gameplay-Mechaniken abzuzielen.
Die Leaks sprechen von einer deutlich höheren NPC-Wachsamkeit. Verdächtige Aktionen sollen schneller gemeldet werden, während offene Kämpfe riskanter ausfallen könnten. Ubisoft könnte damit erneut stärker auf Stealth setzen – ein Bereich, den viele Fans seit Jahren wieder stärker im Mittelpunkt sehen wollen.
Auch die Umgebung soll sich verändern. Neben Städten und kirchlichen Machtzentren sollen vor allem Wälder und Naturgebiete eine große Rolle spielen. Angeblich plant Ubisoft sogar neue Parkour-Elemente, bei denen Spieler von Baum zu Baum springen können – ähnlich wie einst in „Assassin’s Creed 3“.
Zusätzlich erwähnen die Gerüchte Blutpakte, Gifte, Ritualorte und die Jagd nach gestohlenen Relikten als zentrale Bestandteile des Gameplays.
„Nichts ist wahr, alles ist erlaubt“ – Kehrt Ezio tatsächlich zurück?
Noch mehr Aufmerksamkeit erhält allerdings die mögliche Verbindung zur Auditore-Familie. Laut Leak heißt die Hauptfigur nicht Elsa, wie lange vermutet wurde, sondern Anika.
Besonders brisant: Anika soll angeblich eine Nachfahrin von Claudia Auditore sein – also der Schwester von Ezio Auditore. Damit würde Ubisoft eine direkte Verbindung zu einem der beliebtesten Charaktere der gesamten Reihe herstellen.
Sogar Ezio selbst soll laut den Gerüchten auftreten. Allerdings offenbar nicht als klassische Spielfigur, sondern eher als spirituelle Erscheinung oder Mentor. Mehrere angebliche Dialogzeilen kursieren bereits online, darunter auch das berühmte Assassin-Motto: „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt.“
Ob diese Details tatsächlich stimmen, bleibt aktuell offen. Ubisoft selbst äußerte sich bisher nicht zu den neuen Spekulationen.
Dennoch wirken viele Elemente zumindest plausibel. Schon frühere Hinweise deuteten auf ein kleineres, atmosphärisch dichteres Spiel mit Fokus auf Angst, Verfolgung und Okkultismus hin. Gerade die historischen Hexenprozesse würden dafür einen ungewöhnlich passenden Rahmen bieten.
FAQ zu „Assassin’s Creed Hexe“
Wo soll „Assassin’s Creed Hexe“ spielen?
Laut aktuellen Leaks führt das Spiel nach Würzburg und Umgebung.
In welchem Zeitraum spielt das Spiel?
Die Handlung soll zwischen 1625 und 1631 angesiedelt sein.
Wer ist die Hauptfigur?
Die Protagonistin soll angeblich Anika heißen.
Welche Verbindung gibt es zu Ezio?
Leaks sprechen von einer Abstammung zur Auditore-Familie und einem möglichen geistartigen Auftritt Ezios.
Welche Gameplay-Elemente werden genannt?
Unter anderem Stealth, Gifte, Blutpakte, Ritualorte und neue Wald-Parkour-Mechaniken.
Wird das Spiel düsterer als frühere Teile?
Die Gerüchte deuten auf einen deutlich ernsteren und bedrückenderen Ton hin.
Hat Ubisoft die Leaks bestätigt?
Nein, bislang gibt es keine offizielle Stellungnahme.
Wann erscheint „Assassin’s Creed Hexe“?
Ein konkreter Veröffentlichungstermin wurde noch nicht genannt.
























