Die Gerüchte rund um das nächste große „Call of Duty“ kursieren seit Monaten, nun zieht Activision endgültig den Vorhang zurück. Mit „Call of Duty: Modern Warfare 4“ setzt Infinity Ward die bekannte Subreihe fort und verabschiedet sich gleichzeitig von der alten Konsolengeneration. Der Shooter erscheint ausschließlich für aktuelle Hardware – darunter erstmals auch die Nintendo Switch 2 inklusive Crossplay-Unterstützung.

Die Ankündigung zeigt deutlich, wohin sich die Reihe entwickelt: mehr dynamische Multiplayer-Systeme, ein weiter ausgebauter Extraction-Modus und eine Kampagne, die laut Activision wieder stärker auf militärische Spannung und klassische „Modern Warfare“-Atmosphäre setzt. Dabei bleibt das Spiel trotz neuer Technik klar im bekannten Stil der Serie verankert.

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„Rückkehr zu den Wurzeln“: Kampagne führt nach Korea, Paris und Mumbai

Im Mittelpunkt der Story steht diesmal ein groß angelegter Konflikt in Südkorea. Activision beschreibt die Handlung als düstere Militärgeschichte mit „filmreifen Szenen und fesselnden Gameplay-Momenten“. Spieler begleiten unter anderem den jungen Soldaten Private Park, der während einer Invasion erstmals an die Front geschickt wird und sich Schritt für Schritt im Krieg behaupten muss.

Auch Captain Price kehrt zurück. Allerdings operiert er diesmal außerhalb offizieller Strukturen und baut laut Activision eine „abtrünnige Allianz“ auf, getrennt von der früheren Task Force 141. Neben Einsätzen in Korea führt die Kampagne außerdem nach New York, Paris und Mumbai. Besonders die nächtliche SAS-Mission in Indien soll laut ersten Vorschauen stärker auf Taktik und Atmosphäre setzen.

Technisch markiert „Modern Warfare 4“ ebenfalls einen Umbruch. Infinity Ward konzentriert sich ausschließlich auf aktuelle Plattformen und erweitert gleichzeitig die Bewegungsfreiheit deutlich. Klettern, Springen, Mantling und das Hängen an Vorsprüngen wurden überarbeitet, um Kämpfe dynamischer wirken zu lassen. Dazu kommt ein neues „Create-a-Class“-System, das Waffen, Operatoren, Ausrüstung und Killstreaks kompakter zusammenführt.

DMZ kehrt zurück – und der Multiplayer verändert sich spürbar

Besonders auffällig sind die Änderungen im Multiplayer. Infinity Ward entfernt die zufällige Hüftfeuer-Streuung vollständig. Laut Activision soll dadurch „jeder Schuss genau dort treffen, wo die Waffe hinzeigt“. Das Ziel dahinter: faireres und besser kalkulierbares Gunplay.

Zum Start enthält der Shooter zwölf neue 6v6-Karten, zusätzliche Gunfight-Arenen sowie groß angelegte Big-War-Schauplätze mit Fahrzeugen und Infanteriekämpfen. Eine der auffälligsten Neuerungen trägt den Namen „Kill Block“. Dahinter verbirgt sich eine Multiplayer-Karte, deren Aufbau sich zwischen den Runden verändert. Sichtlinien, Deckungen und Wege konfigurieren sich automatisch neu. Activision spricht von mehr als 500 möglichen Varianten, wodurch jedes Match anders verlaufen soll.

Auch der Extraction-Modus DMZ feiert seine Rückkehr. Viel verrät Activision bislang noch nicht, beschreibt den Modus aber als „lebendige Kampfarena“, in der sich Wetter, Ziele und feindliche Truppen ständig verändern. Spieler bergen wertvolle Militärtechnologie, schließen sich zusammen oder verraten einander während der Einsätze. Weitere Details will Microsoft beim Xbox Games Showcase im Juni vorstellen.

Der Release von „Call of Duty: Modern Warfare 4“ erfolgt weltweit am 23. Oktober 2026 für PS5, Xbox Series X/S, PC und Nintendo Switch 2. Auffällig ist dabei auch die Preisstruktur: Während die PC-Version auf Steam rund 70 Euro kostet, verlangt Activision auf Konsolen etwa 80 Euro für die Standardausgabe. Die umfangreichere Vault-Edition steigt je nach Plattform auf bis zu 110 Euro.

FAQ zu „Call of Duty: Modern Warfare 4“

Wann erscheint „Modern Warfare 4“?

Der Shooter erscheint am 23. Oktober 2026.

Für welche Plattformen kommt das Spiel?

Geplant sind PS5, Xbox Series X/S, PC und Nintendo Switch 2.

Unterstützt die Switch-2-Version Crossplay?

Ja, Activision bestätigt vollständiges Crossplay zwischen allen Plattformen.

Gibt es wieder eine Kampagne?

Ja, die Story führt unter anderem nach Südkorea, Paris, New York und Mumbai.

Was ist „Kill Block“?

Dabei handelt es sich um eine dynamische Multiplayer-Karte mit über 500 möglichen Layouts.

Kehrt DMZ zurück?

Ja, der Extraction-Modus ist wieder Teil des Spiels und soll im Juni ausführlicher vorgestellt werden.

Erscheint das Spiel direkt im Game Pass?

Nein. „Modern Warfare 4“ kommt laut Microsoft zunächst nicht in den Game Pass.

Wie teuer wird das neue „Call of Duty“?

Die Standardversion kostet auf Konsolen etwa 80 Euro, die Vault-Edition bis zu 110 Euro.

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