Zwölf Jahre nach dem Kult-Horror kehrt das Alien zurück. Erste Gameplay-Eindrücke zeigen neue Schauplätze, bekannte Orte und einen Horroransatz, der alles verändert.

Nach zwölf Jahren kehrt einer der gefürchtetsten Jäger der Spielegeschichte zurück

Als „Alien: Isolation“ 2014 erschien, entwickelte sich das Spiel schnell zu einem der meistgelobten Survival-Horror-Titel seiner Generation. Statt auf große Action setzte Creative Assembly auf Anspannung, Hilflosigkeit und die permanente Angst vor einem Gegner, der jederzeit auftauchen konnte. Genau diese Stärken machten das Spiel für viele Fans zu einem modernen Genre-Klassiker.

Mit „Alien: Isolation 2“ steht nun endlich die lange erwartete Fortsetzung in den Startlöchern. Nach dem ersten Trailer beim Summer Game Fest konnten ausgewählte Medienvertreter bereits einen frühen Abschnitt des Spiels ausprobieren. Die dabei veröffentlichten Informationen zeichnen ein deutliches Bild davon, welche Richtung Creative Assembly diesmal einschlägt.

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Die Handlung setzt nur wenige Monate nach den Ereignissen des ersten Spiels ein. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht mehr Amanda Ripley. Stattdessen übernimmt die Weyland-Yutani-Mitarbeiterin Blake die Hauptrolle. Während einer Forschungsmission auf dem unwirtlichen Planeten LV-921 gerät ihre Expedition außer Kontrolle, als ein mysteriöses Raumschiff auf der Oberfläche abstürzt. Was zunächst wie eine Rettungsmission wirkt, entwickelt sich schnell zu einem neuen Albtraum.

„Eine andere Art von Angst“: Warum die Außenwelt noch gefährlicher wird

Die größte Veränderung zeigt sich beim Schauplatz. Während der Vorgänger fast ausschließlich in den engen Korridoren der Sevastopol-Station spielte, führt „Alien: Isolation 2“ die Spieler erstmals in offene Außenbereiche. Doch Freiheit bedeutet laut den Entwicklern keineswegs Sicherheit.

Art Director Ana Sopikova beschreibt diesen Ansatz gegenüber Xbox Wire mit den Worten: „Man hat immer noch diese klaustrophobischen Räume (…) und wenn man dann diesen Touch von Außenarealen hinzufügt, ist das eine andere Art von Angst.“ Statt eingeschlossen zu sein, fühlen sich Spieler nun schutzlos den Gefahren des Planeten ausgeliefert.

Besonders spannend ist dabei die Rückkehr eines bekannten Schauplatzes. Im Prolog stößt Blake auf ein abgestürztes Forschungslabor, das sich als Teil der legendären Sevastopol-Station entpuppt. Damit schlägt die Fortsetzung eine direkte Brücke zum ersten Spiel. Lange bleibt jedoch keine Zeit für Nostalgie, denn kurz darauf beginnt erneut die Jagd des Xenomorphs.

Creative Director Al Hope erklärt, dass genau dieser Wechsel zwischen Enge und Offenheit die Grundlage des neuen Horrors bildet. Innenräume erzeugen weiterhin das Gefühl der Gefangenschaft. Draußen hingegen dominieren Unsicherheit, schlechte Sichtverhältnisse und heftige Stürme. Das Alien nutzt dabei Lüftungsschächte, Ruinen und die offene Umgebung gleichermaßen, um seine Beute zu verfolgen.

Trotz neuer Systeme bleibt sich die Reihe treu. Waffen, mit denen sich das Alien besiegen ließe, wird es weiterhin nicht geben. Stattdessen erweitert Creative Assembly die Möglichkeiten beim Schleichen, Crafting und Ablenken des Xenomorphs. Das Ziel bleibt unverändert: überleben und entkommen.

FAQ zu „Alien: Isolation 2“

Wann erscheint „Alien: Isolation 2“?
Ein konkreter Veröffentlichungstermin wurde bisher noch nicht genannt.

Wer ist die Hauptfigur des Spiels?
Spieler übernehmen die Rolle von Blake, einer Mitarbeiterin von Weyland-Yutani.

Kehrt Amanda Ripley zurück?
Bislang gibt es keine Bestätigung für eine spielbare Rückkehr der Protagonistin aus dem ersten Teil.

Wo spielt die Handlung?
Die Geschichte führt auf den Planeten LV-921 und teilweise in ein abgestürztes Forschungslabor.

Gibt es offene Außenareale?
Ja. Erstmals umfasst die Spielwelt größere Außenbereiche mit Wettereffekten und eingeschränkter Sicht.

Kehrt die Sevastopol-Station zurück?
Zumindest ein Teil der bekannten Station spielt laut den ersten Gameplay-Eindrücken erneut eine Rolle.

Kann man das Alien diesmal bekämpfen?
Nein. Die Entwickler betonen, dass der Fokus weiterhin auf Flucht, Tarnung und Ablenkung liegt.

Welche neuen Gameplay-Elemente gibt es?
Ein erweitertes Crafting-System, zusätzliche Gadgets und mehr Möglichkeiten beim Schleichen sollen für neue Strategien sorgen.

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