
Die Welt von „The Witcher“ steht vor einer ungewöhnlichen Phase. Mehr als zehn Jahre nach der Veröffentlichung von „The Witcher 3: Wild Hunt“ erhält das Rollenspiel mit „Songs of the Past“ eine weitere große Erweiterung. Gleichzeitig arbeitet CD Projekt Red bereits an der nächsten Generation der Hexer-Reihe, die mit Ciri als Hauptfigur eine neue Ära einläuten soll.
Während sich viele Fans auf neue Abenteuer freuen, gibt das polnische Studio nun einen Ausblick, der nicht jedem gefallen dürfte. Denn anders als bei früheren Spielen könnte die kommende Trilogie deutlich anders aufgebaut sein als bisher gewohnt.
„Das wäre schwierig“ – Warum CD Projekt Red seine Pläne verändert
Mit „Hearts of Stone“ und „Blood and Wine“ setzte CD Projekt Red einst Maßstäbe für Erweiterungen. Beide Zusatzinhalte galten als außergewöhnlich umfangreich und wurden von Spielern wie Kritikern gleichermaßen gelobt. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an „The Witcher 4“ und seine Nachfolger.
Doch laut Aussagen von CD-Projekt-CEO Michał Nowakowski, über die unter anderem GameRant berichtet, sollten Fans nicht fest mit klassischen DLCs oder großen Erweiterungen rechnen. Hintergrund sei die außergewöhnlich ambitionierte Planung für die neue Trilogie. Innerhalb von nur sechs Jahren sollen „The Witcher 4“, „The Witcher 5“ und „The Witcher 6“ erscheinen.
Auf die Frage nach möglichen Erweiterungen erklärte Nowakowski: „Das wäre schwierig.“ Ein endgültiger Ausschluss ist das zwar nicht, dennoch deutet die Aussage klar darauf hin, dass zusätzliche Inhalte aktuell keine Priorität besitzen.
Die eigentliche Überraschung steckt im Zeitplan der neuen Trilogie
Der enge Veröffentlichungsrhythmus überrascht vor allem deshalb, weil frühere Großprojekte des Studios deutlich mehr Entwicklungszeit benötigten. „The Witcher 3“ entstand über mehrere Jahre hinweg, während „Cyberpunk 2077“ sogar noch länger in Produktion war und dennoch mit technischen Problemen startete.
Für die neue Saga setzt CD Projekt Red deshalb auf eine andere Strategie. Das Fundament entsteht bereits jetzt auf Basis der Unreal Engine 5. Die umfangreiche Vorarbeit für den ersten Teil soll anschließend die Entwicklung der beiden Nachfolger beschleunigen. Dadurch könnte die gesamte Trilogie wesentlich schneller erscheinen als frühere Projekte des Studios.
Trotzdem bleibt die Zukunft offen. Dass CD Projekt Red auch lange nach einer Veröffentlichung noch neue Inhalte liefern kann, zeigt gerade die überraschende Ankündigung von „Songs of the Past“. Die kommende Erweiterung bringt Geralt von Riva 2027 noch einmal zurück und beweist, dass die Entwickler alte Abenteuer keineswegs vergessen haben. Für die neue Ciri-Trilogie scheint der Fokus jedoch zunächst vollständig auf den Hauptspielen zu liegen.
FAQ
Wann erscheint „The Witcher 4“?
Ein konkreter Veröffentlichungstermin wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Wer ist die Hauptfigur von „The Witcher 4“?
Ciri übernimmt die zentrale Rolle der neuen Trilogie.
Taucht Geralt trotzdem im Spiel auf?
Ja. Laut Synchronsprecher Doug Cockle wird Geralt auch in „The Witcher 4“ vertreten sein.
Warum plant CD Projekt Red offenbar keine DLCs?
Das Studio verfolgt einen sehr ambitionierten Zeitplan für die gesamte Trilogie.
Wie viele Teile umfasst die neue Saga?
Geplant sind drei Hauptspiele: „The Witcher 4“, „The Witcher 5“ und „The Witcher 6“.
Welche Engine nutzt die neue Trilogie?
CD Projekt Red entwickelt die Spiele auf Basis der Unreal Engine 5.
Was ist „Songs of the Past“?
Dabei handelt es sich um eine neue Erweiterung für „The Witcher 3“, die 2027 erscheinen soll.
Sind DLCs für die neue Trilogie komplett ausgeschlossen?
Nein. Offiziell gibt es kein endgültiges Nein, aktuell stehen Erweiterungen aber offenbar nicht im Fokus.























