Seit Jahren begleitet Call of Duty den Generationswechsel der Konsolen – oft mit parallelen Versionen für alte und neue Systeme. Doch damit ist jetzt offenbar Schluss. Über die offiziellen Kanäle bestätigt der Publisher Activision erstmals klar, dass der nächste Teil der Reihe nicht mehr für ältere Konsolen erscheint.

Konkret bedeutet das: Weder die PlayStation 4 noch die Xbox One werden unterstützt. Stattdessen konzentriert sich die Entwicklung vollständig auf die aktuelle Hardware-Generation rund um PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

Diese Entscheidung kommt nicht völlig überraschend. Bereits in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass technische Unterschiede zwischen den Generationen zunehmend zu Kompromissen führen – insbesondere bei Grafik, Performance und Spielumfang.

„Fokus auf Current-Gen“ – was die Entscheidung für Spieler bedeutet

Mit dem Verzicht auf ältere Plattformen verschiebt sich der Fokus deutlich. Entwickler können ihre Ressourcen gezielter einsetzen und müssen weniger Rücksicht auf die Einschränkungen veralteter Hardware nehmen. Das betrifft unter anderem größere Spielwelten, komplexere KI-Systeme und stabilere Bildraten.

Gerade bei einem technisch anspruchsvollen Shooter wie Call of Duty eröffnet dieser Schritt neue Möglichkeiten. Höhere Framerates, verbesserte Physik und detailliertere Umgebungen gelten als zentrale Vorteile, die durch den Wechsel auf Current-Gen realisiert werden können.

play-rounded-fill

Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist die Entscheidung nachvollziehbar. Der Anteil der Spieler auf modernen Konsolen wächst kontinuierlich, während die alte Generation zunehmend an Bedeutung verliert. Ein klarer Schnitt vereinfacht die Entwicklung und kann langfristig zu stabileren Veröffentlichungen führen.

„Release im Herbst erwartet“ – was bisher zum neuen Teil bekannt ist

Offizielle Details zum kommenden Ableger bleiben bislang knapp. Weder ein konkreter Titel noch Inhalte oder Setting wurden bestätigt. Branchenüblich gilt jedoch ein Release im Herbst – aktuell wird ein Start im Oktober 2026 erwartet.

Dass diese Ankündigung bereits jetzt erfolgt, ist dennoch bemerkenswert. Sie schafft früh Klarheit für Spieler, die noch auf älteren Konsolen unterwegs sind. Gleichzeitig signalisiert sie einen strategischen Richtungswechsel innerhalb der Reihe.

Mit diesem Schritt reiht sich Call of Duty in eine wachsende Zahl großer Marken ein, die sich endgültig von der letzten Konsolengeneration verabschieden. Für die Branche markiert das einen weiteren Meilenstein im Übergang zur aktuellen Hardware.

FAQ zum neuen „Call of Duty“-Teil

Erscheint das neue „Call of Duty“ für PS4 oder Xbox One?
Nein, der kommende Teil wird ausschließlich für aktuelle Konsolen entwickelt.

Welche Plattformen werden unterstützt?
PlayStation 5 sowie Xbox Series X und Series S.

Warum verzichtet Activision auf Last-Gen?
Um die technische Qualität zu verbessern und Entwicklungsressourcen effizienter zu nutzen.

Wann erscheint das Spiel?
Ein Release wird für Oktober 2026 erwartet, ist aber noch nicht offiziell bestätigt.

Gibt es bereits Infos zum Setting oder Gameplay?
Nein, dazu wurden bislang keine Details veröffentlicht.

Was bedeutet der Schritt für die Spieler?
Verbesserte Grafik, stabilere Performance und möglicherweise größere Spielwelten.

Ist das das erste „Call of Duty“ ohne Last-Gen?
Nein, aber es ist der erste klare Bruch mit der vorherigen Konsolengeneration.

Wird es weiterhin Crossplay geben?
Dazu gibt es bisher keine offiziellen Informationen.

play-rounded-fill