Philips Evnia 34M2C5601QA Rahmen Evnia Logo Break

Gaming-Monitor oder Homeoffice-Zentrale?

Beim Philips Evnia 34M2C5601QA lautet die Antwort ziemlich eindeutig: am besten beides.

Philips kombiniert einen 34 Zoll großen Curved-Ultrawide mit Fast-VA-Panel, 3440 × 1440 Pixeln und bis zu 200 Hz mit Dingen, die man sonst eher bei einem Business-Monitor erwartet. USB-C überträgt Bild und Daten und lädt ein angeschlossenes Notebook gleichzeitig mit bis zu 90 Watt. Dazu kommen KVM-Switch, USB-Hub, MultiView und zwei integrierte Lautsprecher.

Und weil das Ganze immer noch ein Evnia ist, darf natürlich auch das KI-gesteuerte Ambiglow auf der Rückseite nicht fehlen.

Mit einer UVP von 379 Euro klingt dieses Paket zunächst erstaunlich komplett. Wir wollten deshalb wissen, ob der 34M2C5601QA tatsächlich den Spagat zwischen Gaming und Arbeitsplatz schafft – oder ob am Ende zu viele Funktionen in einem Monitor stecken, ohne dass eine davon wirklich herausragt.

Unboxing: 34 Zoll brauchen etwas Platz

Schon die Verpackung macht deutlich, dass man es hier nicht mit einem kleinen Schreibtischmonitor zu tun hat. Ein 34-Zoll-Ultrawide braucht nun einmal etwas Platz – sowohl beim Transport als auch beim ersten Auspacken.

Im Karton ist der Evnia 34M2C5601QA ordentlich und sicher untergebracht. Panel, Standfuß und Standbein liegen voneinander getrennt und werden erst nach dem Auspacken zusammengesetzt. Das funktioniert unkompliziert und dauert nur wenige Minuten.

Gerade bei einem gebogenen 34-Zoll-Panel würden wir trotzdem empfehlen, beim Aufbau etwas Platz auf dem Schreibtisch oder Boden einzuplanen und den Bildschirm nicht unnötig am Panel selbst anzufassen. Ist der Standfuß montiert, macht die Konstruktion einen stabilen Eindruck.

Zum Lieferumfang gehören außerdem die benötigten Anschlusskabel, sodass man nach dem Aufbau grundsätzlich direkt starten kann. Besonders interessant ist natürlich USB-C: Wer ein kompatibles Notebook anschließt, kann darüber Bildsignal, Datenverbindung und Stromversorgung mit bis zu 90 Watt über ein einziges Kabel erledigen.

Optisch hinterlässt der Monitor bereits beim ersten Aufbau einen guten Eindruck. Das weiße Evnia-Design wirkt deutlich weniger nach klassischem „Gaming-Monitor“ als viele schwarze Konkurrenzmodelle und passt deshalb auch erstaunlich gut in ein helles Büro oder Arbeitszimmer.

Spätestens wenn der Monitor eingeschaltet wird und das Ambiglow auf der Rückseite zum Leben erwacht, wird dann aber ziemlich schnell klar, dass Philips den Gaming-Teil trotzdem nicht vergessen hat.

Philips Evnia: Gaming muss nicht immer schwarz und aggressiv aussehen

Philips hat sich mit Evnia inzwischen eine ziemlich klare Designsprache aufgebaut.

Während viele Gaming-Monitore weiterhin auf schwarze Gehäuse, kantige Formen und möglichst offensichtliche Gaming-Optik setzen, wirkt Evnia deutlich zurückhaltender.

Auch der 34M2C5601QA ist in Weiß gehalten und passt damit genauso gut auf einen hellen Schreibtisch im Arbeitszimmer wie in ein klassisches Gaming-Setup.

Wer den älteren Evnia 34M2C5501A kennt, wird einige Gemeinsamkeiten erkennen. Das frühere 34-Zoll-Modell setzte ebenfalls auf ein 1500R-Fast-VA-Panel mit 3440 × 1440 Pixeln, erreichte allerdings maximal 180 Hz.

Der neue 34M2C5601QA erhöht die maximale Bildwiederholrate auf 200 Hz und erweitert das Konzept vor allem auf der Arbeitsseite deutlich: USB-C mit Power Delivery und der integrierte KVM-Switch machen aus dem Gaming-Monitor gleichzeitig eine kleine Docking-Lösung.

Als offiziellen direkten Nachfolger bezeichnet Philips das Modell allerdings nicht. Wir würden beide deshalb eher als nahe Verwandte innerhalb der 34-Zoll-Evnia-Serie betrachten.

Design und Verarbeitung

Optisch gefällt uns der Monitor ausgesprochen gut.

Das weiße Gehäuse wirkt modern, ohne steril auszusehen, und hebt sich angenehm vom üblichen schwarzen Gaming-Monitor ab.
Trotz der 34 Zoll und des breiten 21:9-Formats wirkt der Monitor nicht überladen. Die 1500R-Krümmung ist deutlich sichtbar, aber nicht so stark, dass sich der Bildschirm im normalen Arbeitsalltag ungewöhnlich anfühlt.

Auch die Verarbeitung hinterlässt einen soliden Eindruck. Der Standfuß steht sicher auf dem Schreibtisch und bietet ausreichend Einstellmöglichkeiten. Die Höhe lässt sich um 130 Millimeter verändern, der Bildschirm kann um 30 Grad nach links und rechts geschwenkt und zwischen minus 5 und plus 20 Grad geneigt werden.

Wer lieber einen Monitorarm benutzt, findet auf der Rückseite eine 100 × 100 Millimeter große VESA-Aufnahme.

Mit Standfuß bringt der Monitor rund 8,6 Kilogramm auf die Waage. Das ist für einen 34-Zoll-Ultrawide nicht ungewöhnlich, sollte bei der Wahl eines Monitorarms aber berücksichtigt werden.

Philips Evnia 34M2C5601QA Frontansicht
Philips Evnia 34M2C5601QA Rückansicht
Philips Evnia 34M2C5601QA Philips Logo Rahmen
Philips Evnia 34M2C5601QA Rückseite Ambiglow
Philips Evnia 34M2C5601QA Anschlüsse
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34 Zoll, 21:9 und 3440 × 1440 Pixel

Der eigentliche Bildschirm misst 34 Zoll beziehungsweise rund 86 Zentimeter.

Philips setzt auf eine Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln im 21:9-Format. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von knapp 110 PPI.

Für uns ist das bei dieser Größe ein sehr guter Kompromiss. Text wirkt ausreichend scharf, Spiele sehen detailliert aus und gleichzeitig muss die Grafikkarte deutlich weniger Pixel berechnen als bei einem klassischen 4K-Display.

Vor allem der zusätzliche Platz in der Breite macht sich schnell bezahlt. Beim Arbeiten passen problemlos zwei große Fenster nebeneinander. In Spielen, die 21:9 sauber unterstützen, erweitert sich das Sichtfeld deutlich.

Rennspiele, Simulationen und große Open-World-Titel profitieren davon besonders. Nach einigen Tagen mit einem 21:9-Monitor wirkt ein klassisches 16:9-Display beinahe ein wenig eingeengt.

Fast VA: Sehr guter Kontrast statt perfektem Schwarz

Im 34M2C5601QA steckt ein Fast-VA-Panel.

Der größte Vorteil gegenüber vielen IPS-Monitoren liegt beim Kontrast.
Philips gibt ein statisches Kontrastverhältnis von 4000:1 an. Gerade dunkle Spielszenen wirken dadurch deutlich satter als auf vielen klassischen IPS-Panels, deren Schwarzwert eher in Richtung Dunkelgrau geht.

Natürlich erreicht ein VA-Panel trotzdem nicht das perfekte Schwarz eines OLED-Monitors. Dafür muss man sich hier aber auch keine Gedanken über OLED-spezifische Themen wie dauerhaft statische Bildinhalte machen. Gerade wenn der Bildschirm tagsüber mehrere Stunden für Browser, Office, Tabellen oder andere feste Benutzeroberflächen verwendet wird, kann das ein durchaus angenehmer Vorteil sein.

Wer dagegen maximale Schwarztiefe und HDR-Wirkung sucht, sollte sich unseren Test des Philips Evnia 27M2N8500 mit QD-OLED und 360 Hz ansehen. Der verfolgt allerdings auch ein völlig anderes Konzept und spielt preislich und technisch in einer anderen Richtung.

Farben: Gut, aber die Zahlen sollte man richtig einordnen

Philips nennt für den 34M2C5601QA eine Farbraumabdeckung von 98 Prozent sRGB, 90 Prozent Adobe RGB und 89 Prozent DCI-P3.

Im sRGB-Modus gibt der Hersteller außerdem ein Delta E von unter 2 an. Für Gaming, Multimedia und normale Bildbearbeitung ist das ordentlich. Wer den Monitor allerdings ausschließlich für professionelle Farbkorrektur oder anspruchsvolle Druckvorstufe kaufen möchte, wird ohnehin zu einem dafür kalibrierten Spezialmonitor greifen.

Interessant ist auch die Farbtiefe. Das Panel kann laut Datenblatt 1,07 Milliarden Farben über 8 Bit + FRC darstellen. Wer tatsächlich 10 Bit ausgeben möchte, muss einen Kompromiss eingehen: Philips gibt 10 Bit bei WQHD über DisplayPort bis maximal 144 Hz an.

Bei den vollen 200 Hz arbeitet der Monitor mit 8 Bit. Das ist für Gaming überhaupt kein Drama, sollte bei einem ausführlichen Test aber erwähnt werden.

Helligkeit und HDR: Solide, aber kein HDR-Wunder

Bei der Helligkeit lohnt ebenfalls ein genauer Blick auf die Angaben.

Im normalen SDR-Betrieb nennt Philips 350 cd/m². Mit aktiviertem HDR sind es bis zu 450 cd/m², kurzfristig soll der Monitor einen HDR-Peak von 500 cd/m² erreichen.

Unterstützt wird HDR10. Damit können HDR-Spiele und Filme durchaus etwas mehr Dynamik bekommen. Wir würden den Monitor aber nicht allein wegen seiner HDR-Fähigkeiten kaufen.

Philips spezifiziert für dieses Modell kein aufwendiges Local-Dimming-System und anders als einige andere Evnia-Modelle trägt der 34M2C5601QA keine DisplayHDR-TrueBlack- oder ähnlich hochwertige HDR-Zertifizierung.

HDR ist hier ein brauchbares Extra. Der eigentliche Star des Panels bleiben für uns der hohe VA-Kontrast und die 200 Hz.

200 Hz: Auch ein Ultrawide darf schnell sein

200 Hz auf 3440 × 1440 Pixeln sind eine interessante Kombination.

Gerade bei schnellen Spielen merkt man den Unterschied zu klassischen 60- oder 75-Hz-Displays sofort. Mausbewegungen wirken direkter, Kameraschwenks werden klarer dargestellt und das gesamte Spielgefühl wirkt flüssiger.

Natürlich benötigt man auch eine Grafikkarte, die entsprechende Bildraten liefert. Bei aktuellen AAA-Spielen wird man 200 FPS in 3440 × 1440 Pixeln nicht immer erreichen. Bei Shootern, Rennspielen und weniger anspruchsvollen Titeln sind hohe Frameraten dagegen deutlich realistischer.

Und selbst wenn ein Spiel „nur“ mit 120 oder 150 FPS läuft, profitiert man weiterhin von der schnellen Darstellung und Adaptive Sync. Wer wirklich ausschließlich kompetitive Shooter spielt und möglichst viele Bilder pro Sekunde möchte, findet mit einem kleineren 240-, 360- oder inzwischen sogar noch schnelleren Monitor bessere Spezialisten.

Der Evnia verfolgt aber ein anderes Ziel. Er möchte schnell sein, ohne auf die Vorteile eines großen 21:9-Displays zu verzichten.

Gaming-Praxistest: Genau hier spielt Ultrawide seine Stärke aus

Im eigentlichen Gaming-Einsatz zeigt der Philips Evnia 34M2C5601QA ziemlich schnell, warum 34 Zoll, 21:9 und 200 Hz eine ausgesprochen interessante Kombination sind.

Philips Evnia 34M2C5601QA Forza Horizon 6


Besonders deutlich wurde das bei Forza Horizon 6.

Die weitläufigen Landschaften Japans und die dicht bebauten Bereiche von Tokyo profitieren enorm vom zusätzlichen Platz in der Breite. Auf einem 21:9-Monitor bekommt man links und rechts einfach mehr von der Spielwelt mit und gerade bei hohen Geschwindigkeiten verstärkt das breite Sichtfeld das Gefühl, tatsächlich mitten im Geschehen zu sitzen.

Hier passt auch die 1500R-Krümmung hervorragend. Die äußeren Bildbereiche bleiben angenehm im Blickfeld und gerade aus der Cockpit- oder Stoßfängerperspektive entsteht ein deutlich intensiveres Fahrgefühl als auf einem klassischen 16:9-Display.

Dazu kommt der hohe Kontrast des Fast-VA-Panels. Dunklere Straßenabschnitte, beleuchtete Städte bei Nacht und starke Farbwechsel wirken satt und plastisch. Zusammen mit Ambiglow kann das im abgedunkelten Raum richtig Spaß machen, weil sich die Farben des Spiels optisch über den eigentlichen Bildschirm hinaus fortsetzen.

Gerade Forza Horizon 6 eignet sich deshalb hervorragend, um den Monitor auch auf Bildern und Videos zu zeigen. Das Spiel bringt die breite Darstellung, kräftige Farben und Ambiglow gleichzeitig zur Geltung.


Eine völlig andere Seite des Philips zeigt sich bei Battlefield 6.

Hier geht es weniger um Landschaftspanoramen und mehr um Geschwindigkeit, Übersicht und schnelle Reaktionen. Bei Infanteriegefechten, Fahrzeugkämpfen und den großflächigen Schlachten profitiert man ebenfalls von der zusätzlichen horizontalen Fläche. Gerade in offenen Bereichen bekommt man etwas mehr vom Geschehen links und rechts mit, während die 3440 × 1440 Pixel dafür sorgen, dass die Darstellung trotzdem angenehm detailliert bleibt.

Noch wichtiger sind hier allerdings die 200 Hz. Mit entsprechend hoher Framerate wirken schnelle Drehungen deutlich flüssiger, Bewegungen lassen sich besser verfolgen und das gesamte Spielgefühl wird direkter. Gerade bei Battlefield, wo innerhalb weniger Sekunden zwischen Nahkampf, Fahrzeugen und weiten Distanzen gewechselt werden kann, passt die hohe Bildwiederholrate sehr gut zum Spiel.

Auch Adaptive Sync hat sich hier als sinnvoll erwiesen. Battlefield 6 kann die Grafikkarte in 3440 × 1440 Pixeln ordentlich beschäftigen und nicht jede Szene läuft zwangsläufig mit exakt derselben Framerate. Die variable Bildwiederholrate hilft dabei, die Darstellung trotzdem ruhig und ohne störendes Tearing zu halten.

Philips Evnia 34M2C5601QA Battlefield 6 Startscreen


Der hohe VA-Kontrast kommt wiederum in dunkleren Innenräumen, zerstörten Gebäuden und nächtlichen Szenen zur Geltung. Schwarz wirkt deutlich satter als auf vielen klassischen IPS-Monitoren, ohne dass wir beim normalen Spielen das Gefühl hatten, dass die dunklere Darstellung wichtige Details verschluckt.

Ein wenig VA-typische Trägheit bei sehr dunklen Übergängen lässt sich technisch nicht vollständig wegdiskutieren. Im normalen Spielbetrieb empfanden wir sie beim 34M2C5601QA allerdings nicht als störend. Das Fast-VA-Panel kommt mit den hohen Bildraten deutlich besser zurecht als ältere VA-Generationen.

Wer noch mehr Bewegungsschärfe möchte, kann zusätzlich mit Smart MBR beziehungsweise Smart MBR Sync experimentieren. Uns gefällt allerdings bereits die Kombination aus 200 Hz und Adaptive Sync so gut, dass wir die Funktion nicht dauerhaft benötigt haben.

Interessant ist dabei, wie unterschiedlich sich beide Spiele auf demselben Monitor anfühlen:

Forza Horizon 6 zeigt vor allem die Stärken von 21:9, Curved-Display, Kontrast und Ambiglow.
Battlefield 6 macht dagegen deutlich, was 200 Hz, Adaptive Sync und das zusätzliche Sichtfeld in einem schnellen Shooter bringen können.

Genau diese Vielseitigkeit ist für uns eine der größten Stärken des Evnia. Der Philips möchte kein kompromissloser E-Sport-Monitor sein, der ausschließlich auf maximale Hertz-Zahlen optimiert wurde. Stattdessen verbindet er hohe Geschwindigkeit, viel Bildfläche, kräftigen Kontrast und ein ausgesprochen atmosphärisches Spielerlebnis.

Und gerade nach mehreren Sessions mit Forza Horizon 6 und Battlefield 6 fällt es erstaunlich schwer, wieder auf einen normalen 16:9-Monitor zurückzugehen.

Philips Evnia 34M2C5601QA Rahmen Philips Logo Break

Smart MBR und Smart MBR Sync

Philips bewirbt eine Bewegungsunschärfereduktion von bis zu 0,3 ms Smart MBR. Dabei wird die Hintergrundbeleuchtung passend zur Bildwiederholrate gepulst. Bewegte Inhalte wirken dadurch schärfer.

Wie bei solchen Backlight-Strobing-Verfahren üblich, gibt es allerdings Nebenwirkungen: Die wahrgenommene Helligkeit kann sinken und empfindliche Nutzer können das Flackern wahrnehmen.

Interessant ist beim neuen Modell vor allem Smart MBR Sync. Anders als bei klassischen MBR-Modi kann Philips hier die Bewegungsunschärfereduktion mit Adaptive Sync kombinieren.

Das ist eine wichtige Ergänzung, denn man muss sich dadurch nicht grundsätzlich zwischen variabler Bildrate und zusätzlicher Bewegungsschärfe entscheiden. Im Alltag würden wir Smart MBR trotzdem nicht permanent aktivieren. Für schnelle Spiele kann die Funktion interessant sein, für normale Desktop-Arbeit oder Filme ergibt sie wenig Sinn.

Adaptive Sync, FreeSync und G-SYNC

Der Monitor unterstützt AMD FreeSync Premium.

Dadurch kann die Bildwiederholrate des Monitors an die tatsächlich von der Grafikkarte erzeugte Framerate angepasst werden. Das reduziert Tearing und störendes Ruckeln, wenn die Bildrate schwankt.

Philips nennt außerdem die Unterstützung von NVIDIA G-SYNC über DisplayPort, sofern eine passende GeForce-Grafikkarte und ein aktueller Treiber verwendet werden.

In unserem Gaming-Alltag funktionierte die variable Bildwiederholrate zuverlässig. Gerade bei einem Ultrawide, bei dem die Grafikkarte mit mehr Pixeln als bei klassischem QHD umgehen muss, ist VRR aus unserer Sicht besonders sinnvoll.

AI Ambiglow: Philips bleibt seiner Spezialität treu

Auf der Rückseite befindet sich das für viele Evnia-Modelle typische Ambiglow.

LEDs analysieren den dargestellten Bildinhalt und geben passende Farben an die Wand hinter dem Bildschirm weiter. Philips setzt dabei inzwischen auf eine KI-gestützte Analyse, die Farbe und Helligkeit fortlaufend an den Bildinhalt anpassen soll.

Im abgedunkelten Raum funktioniert das ausgesprochen gut. Besonders bei Rennspielen, farbenfrohen Open-World-Titeln oder Filmen kann Ambiglow das Bild optisch über den eigentlichen Monitor hinaus erweitern.

Natürlich ist das kein Feature, das die Bildqualität des Panels verbessert. Aber es macht Spaß. Und manchmal darf Gaming-Hardware genau das.

Wer es ruhiger mag, kann die Beleuchtung entsprechend reduzieren oder vollständig abschalten.

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AmbiScape: Ambiglow verlässt den Monitor

Mit AmbiScape geht Philips noch einen Schritt weiter.

Dabei können kompatible, Matter-zertifizierte Leuchten im Raum in die Ambiglow-Beleuchtung eingebunden werden. Die Lichtstimmung endet damit nicht mehr an der Rückseite des Monitors.

Wir haben die Funktion mit kompatibler Beleuchtung ausprobiert. Nach der Einrichtung reagierten die eingebundenen Lampen gemeinsam mit dem Monitor auf die dargestellten Inhalte. Gerade in einem dunkleren Gaming-Zimmer kann dadurch ein überraschend stimmiges Gesamtbild entstehen.

Braucht man das? Natürlich nicht. Wer ohnehin Smart-Home-Beleuchtung nutzt und gerne mit Lichtstimmungen spielt, dürfte daran aber durchaus Freude haben.

Philips Evnia 34M2C5601QA Ambiglow weiß Rückseite

Arbeiten am Ultrawide: Hier wird der Philips richtig interessant

Bis hierhin wäre der 34M2C5601QA einfach ein guter 200-Hz-Ultrawide.

Interessanter wird er durch seine Anschlussausstattung. Der USB-C-Port überträgt Bild, Daten und Strom über ein einziges Kabel. Ein kompatibles Notebook lässt sich dabei mit bis zu 90 Watt Power Delivery laden.

Gerade im Homeoffice ist das ausgesprochen praktisch. Notebook auf den Schreibtisch stellen, ein USB-C-Kabel anschließen – und Bild, USB-Peripherie sowie Stromversorgung sind erledigt. Eine separate Docking-Station kann damit in vielen Fällen überflüssig werden.

KVM-Switch: Arbeits-Notebook und Gaming-PC an einem Monitor

Noch interessanter wird es, wenn zwei Rechner genutzt werden.

Der integrierte KVM-Switch ermöglicht es, Tastatur und Maus zwischen zwei angeschlossenen Systemen umzuschalten. Das typische Szenario liegt auf der Hand:

Tagsüber hängt das Arbeits-Notebook über USB-C am Monitor. Abends übernimmt der Gaming-PC über DisplayPort.

Tastatur und Maus bleiben am USB-Hub des Monitors angeschlossen und können zwischen beiden Rechnern umgeschaltet werden. In unserem Test funktionierte das zuverlässig. Wer genau so arbeitet, bekommt damit einen echten praktischen Mehrwert – und nicht einfach nur ein weiteres Feature für das Datenblatt.

Philips Evnia 34M2C5601QA Ambiglow KVM-Switch pbp

Philips Evnia 34M2C5601QA Ambiglow KVM-Switch pip

MultiView: Zwei Rechner gleichzeitig sehen

Über MultiView kann der Philips außerdem zwei Bildquellen gleichzeitig darstellen.

Dabei stehen Picture-in-Picture und Picture-by-Picture zur Verfügung. Gerade auf einem 34-Zoll-Ultrawide ergibt PBP deutlich mehr Sinn als auf einem kleinen 16:9-Display.

So können beispielsweise Arbeits-Notebook und privater Rechner gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt werden. Für Streaming, Systemüberwachung oder bestimmte produktive Workflows kann das erstaunlich praktisch sein.

USB-Hub und Lautsprecher

Neben USB-C besitzt der Monitor drei USB-A-Downstream-Anschlüsse.

Einer davon unterstützt BC 1.2 zum schnelleren Laden entsprechender Geräte. Zusätzlich gibt es einen USB-B-Upstream-Port für die Verbindung zum zweiten Rechner.

Das passt gut zum KVM-Konzept. Maus, Tastatur oder anderes Zubehör können direkt am Monitor bleiben, unabhängig davon, welcher Rechner gerade verwendet wird.

Die beiden integrierten Lautsprecher leisten jeweils 5 Watt. Ein gutes Headset oder ordentliche Desktop-Lautsprecher ersetzen sie natürlich nicht. Für Videocalls, YouTube oder eine schnelle Gaming-Runde ohne Headset reichen sie aber vollkommen aus.

Anschlüsse: Hier muss man bei HDMI genau hinsehen

Auf der Rückseite stehen zwei HDMI-2.1-TMDS-Anschlüsse, ein DisplayPort 1.4 und USB-C zur Verfügung.

Und hier steckt einer der wichtigsten Punkte des gesamten Tests. Die Bezeichnung HDMI 2.1 bedeutet beim Philips nicht, dass die volle Bandbreite moderner HDMI-2.1-FRL-Verbindungen zur Verfügung steht. Philips bezeichnet die Ports ausdrücklich als HDMI 2.1 (TMDS).

In der Praxis ist deshalb bei der nativen Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln über HDMI bei 100 Hz und 8 Bit Schluss. Die vollen 200 Hz stehen dagegen sowohl über DisplayPort 1.4 als auch über USB-C zur Verfügung. Für einen Gaming-PC würden wir deshalb eindeutig DisplayPort empfehlen.

Wer über USB-C spielt beziehungsweise ein leistungsfähiges Notebook anschließt, kann die 200 Hz ebenfalls nutzen.

Und wie sieht es mit PS5 und Xbox Series X aus?

Für Konsolenspieler ist der Philips nur eingeschränkt interessant.

Das eigentliche Problem ist dabei nicht nur die HDMI-Begrenzung. PlayStation 5 und Xbox Series X sind in erster Linie auf klassische 16:9-Auflösungen ausgelegt und unterstützen 3440 × 1440 im 21:9-Ultrawide-Format nicht wie ein PC. Je nach Einstellung bekommt man deshalb schwarze Balken oder eine anders skalierte Darstellung.

Hinzu kommt, dass der Monitor bei seiner nativen Ultrawide-Auflösung über HDMI maximal 100 Hz ausgibt. Wer den Monitor hauptsächlich für einen Gaming-PC kauft und gelegentlich eine Konsole anschließt, kann damit leben.

Als primärer PS5- oder Xbox-Monitor wäre ein klassisches 16:9-Modell mit vollwertigem HDMI 2.1 aber die sinnvollere Wahl.

ShadowBoost, Smart Crosshair und Smart Sniper

Philips packt außerdem einige typische Gaming-Hilfen in das OSD.

ShadowBoost hebt dunkle Bereiche an, ohne helle Bildpartien im gleichen Maß zu übersteuern. Gerade in Shootern kann das Gegner in dunklen Bereichen leichter sichtbar machen. Smart Crosshair passt die Farbe des eingeblendeten Fadenkreuzes automatisch an den Hintergrund an.

Dazu kommt Smart Sniper, mit dem bestimmte Bereiche vergrößert werden können. Ob man solche Hilfen tatsächlich verwenden möchte, ist Geschmackssache.

Schön ist aber, dass sie vorhanden sind und sich bei Bedarf abschalten lassen.

Evnia Precision Center

Wer nicht ständig über die Tasten am Monitor durch das OSD navigieren möchte, kann das Evnia Precision Center verwenden.

Über die Software lassen sich zahlreiche Bild-, Gaming- und Beleuchtungseinstellungen direkt unter Windows anpassen. Gerade beim Wechsel zwischen Gaming, Office und Multimedia ist das angenehmer als jedes Mal die Menüs des Monitors aufzurufen. Ambiglow lässt sich ebenfalls über die Software konfigurieren.

Im Test wurde der Monitor von Philips SmartControl problemlos erkannt, im Evnia Precision Center dagegen zunächst nicht angezeigt. Aus früheren Tests wissen wir jedoch, dass das Precision Center grundsätzlich zuverlässig funktioniert und der 34M2C5601QA offiziell kompatibel ist.

Der Philips im Vergleich zum Evnia 27M2N8500

Wir hatten vor Kurzem bereits den Evnia 27M2N8500 im Test.

Beide Monitore verfolgen allerdings völlig unterschiedliche Philosophien. Der 27M2N8500 setzt mit seinem 360-Hz-QD-OLED-Panel klar auf maximale Bildqualität und Geschwindigkeit in einem klassischen 27-Zoll-Format.

Der 34M2C5601QA setzt dagegen auf Fläche und Vielseitigkeit. 34 Zoll, 21:9, KVM und 90-Watt-USB-C machen ihn zum deutlich interessanteren Gerät für einen gemischten Arbeitsplatz.

Der OLED liefert das spektakulärere Bild. Der 34-Zoll-Ultrawide ist dafür möglicherweise der praktischere Monitor, wenn morgens Excel und Browser und abends Battlefield, Forza oder ein Rollenspiel auf demselben Display laufen sollen.

Genau deshalb sehen wir beide Modelle auch nicht als Konkurrenten innerhalb unserer Tests. Sie richten sich schlicht an unterschiedliche Nutzer.

Preis: Erstaunlich viel Monitor für unter 400 Euro

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 379 Euro.

Zum Testzeitpunkt listen erste deutsche Händler den Monitor bereits für ungefähr 350 Euro. Damit wird der Philips ziemlich interessant. Man bekommt ein 34-Zoll-Fast-VA-Panel mit 3440 × 1440 Pixeln, 200 Hz, hohem Kontrast, Ambiglow, USB-C mit 90 Watt, KVM-Switch, USB-Hub und MultiView.

Natürlich gibt es günstigere 34-Zoll-Ultrawides. Und wer ausschließlich auf Gaming schaut, findet in dieser Preisklasse ebenfalls Alternativen. Das Besondere beim 34M2C5601QA ist für uns aber die Kombination. Man muss sich nicht entscheiden, ob auf dem Schreibtisch ein Gaming-Monitor oder ein produktiver USB-C-Bildschirm stehen soll.

Er kann beides ziemlich gut.

FAQ zum Philips Evnia 34M2C5601QA

Kann der Philips Evnia 34M2C5601QA 200 Hz über HDMI darstellen?
Nein. Bei der nativen Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln sind über HDMI maximal 100 Hz bei 8 Bit möglich. Die vollen 200 Hz stehen über DisplayPort 1.4 und USB-C zur Verfügung.

Kann USB-C wirklich 200 Hz übertragen?
Ja. Philips gibt für DisplayPort und USB-C maximal 3440 × 1440 Pixel bei 200 Hz an.

Liefert USB-C 96 Watt?
Nein. Die korrekte Herstellerangabe lautet bis zu 90 Watt Power Delivery.

Unterstützt der Monitor 10 Bit?
Das Panel arbeitet mit 8 Bit + FRC und kann 1,07 Milliarden Farben darstellen. Echte 10-Bit-Ausgabe nennt Philips über DisplayPort bei WQHD bis maximal 144 Hz. Bei 200 Hz sind 8 Bit vorgesehen.

Ist der Monitor gut für PS5 oder Xbox Series X geeignet?
Als Zweitnutzung ja, als primärer Konsolenmonitor würden wir ihn nicht wählen. Die Konsolen sind nicht auf das native 3440 × 1440-Ultrawide-Format ausgelegt und über HDMI ist die native Bildwiederholrate des Monitors auf 100 Hz begrenzt.

Funktioniert der Monitor als Docking-Station?
Für viele Nutzer ja. USB-C übernimmt Bild, Daten und bis zu 90 Watt Stromversorgung. Dazu kommen drei USB-A-Ports und ein integrierter KVM-Switch.

Kann ich zwei Rechner gleichzeitig verwenden?
Ja. Über MultiView können zwei Signalquellen gleichzeitig als Picture-in-Picture oder Picture-by-Picture dargestellt werden.

Kann Smart MBR zusammen mit Adaptive Sync verwendet werden?
Ja. Genau dafür besitzt der Monitor Smart MBR Sync. Die Funktion kombiniert die Bewegungsunschärfereduktion mit Adaptive Sync.

Was ist AmbiScape?
AmbiScape erweitert Ambiglow auf kompatible Matter-Beleuchtung im Raum. Dadurch können nicht nur die LEDs hinter dem Monitor, sondern auch passende Smart-Home-Leuchten auf den Bildinhalt reagieren.

Fazit: Genau diese Mischung macht den Philips interessant

Der Philips Evnia 34M2C5601QA versucht nicht, der schnellste Gaming-Monitor auf dem Markt zu sein. Und er versucht auch nicht, mit einem OLED um den besten Schwarzwert oder das spektakulärste HDR-Bild zu kämpfen.

Seine Stärke liegt an einer anderen Stelle. Er ist einfach verdammt vielseitig. Tagsüber hängen Notebook, Tastatur und Maus über USB-C und KVM am Monitor. Abends übernimmt der Gaming-PC über DisplayPort und plötzlich stehen 3440 × 1440 Pixel, 200 Hz, Adaptive Sync und Ambiglow zur Verfügung.

Genau dieser Wechsel funktioniert im Alltag ausgesprochen gut. Das Fast-VA-Panel liefert einen starken Kontrast, die 1500R-Krümmung passt gut zum 21:9-Format und 200 Hz sorgen dafür, dass sich der Monitor auch in schnellen Spielen keineswegs wie ein Kompromiss anfühlt. Natürlich gibt es Punkte, die man wissen sollte.

Die HDMI-2.1-TMDS-Anschlüsse schaffen bei nativer Auflösung nur 100 Hz. 10 Bit gibt es nicht zusammen mit 200 Hz. HDR10 ist vorhanden, aber kein Kaufgrund für diesen Monitor. Und für PS5 oder Xbox gibt es passendere 16:9-Modelle.

Bei einem Preis von 379 Euro – beziehungsweise bereits etwas darunter im Handel – können wir damit aber gut leben. Denn KVM, 90-Watt-USB-C, MultiView, 200 Hz, Ultrawide und Ambiglow in einem einzigen Gerät sind in dieser Kombination ausgesprochen attraktiv. Wer morgens am gleichen Schreibtisch arbeitet, an dem abends gespielt wird, gehört für uns ziemlich genau zur Zielgruppe.

Gesamtbewertung: 95 %

Der Philips Evnia 34M2C5601QA verbindet einen schnellen 200-Hz-Ultrawide mit den Funktionen eines modernen Arbeitsplatzmonitors. Gerade die Kombination aus Fast VA, 21:9, 90-Watt-USB-C, KVM, MultiView und Ambiglow macht ihn zu einem der interessantesten Allrounder seiner Preisklasse.

Für dieses Gesamtpaket erhält der Philips Evnia 34M2C5601QA unseren Gamers.plus Award als bester Ultrawide-Allrounder des Jahres 2026.

Philips Evnia 34M2C5601QA Gold-Award 95%
PLATZHALTER

Monitor-Technik einfach erklärt: Die wichtigsten Begriffe zum Philips Evnia 34M2C5601QA

Wer sich nicht täglich mit Monitoren beschäftigt, wird bei Begriffen wie Fast VA, MPRT, Adaptive Sync oder FRC schnell mit technischen Abkürzungen konfrontiert. Deshalb erklären wir die wichtigsten Begriffe unseres Tests noch einmal kurz und verständlich.

Ultrawide
Ultrawide bezeichnet besonders breite Monitore. Der Philips verwendet ein Seitenverhältnis von 21:9 statt des üblichen 16:9. Dadurch steht deutlich mehr Platz in der Breite zur Verfügung.

UWQHD
UWQHD steht für „Ultra Wide Quad HD“. Beim Philips bedeutet das eine Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln.

21:9
21:9 beschreibt das Seitenverhältnis des Bildschirms. Der Monitor ist damit wesentlich breiter als ein klassisches 16:9-Modell und eignet sich besonders gut für Spiele, Filme und mehrere Fenster nebeneinander.

1500R
1500R beschreibt die Krümmung des Displays. Die Zahl entspricht dem Radius eines gedachten Kreises von 1.500 Millimetern. Je kleiner die Zahl, desto stärker ist ein Curved-Monitor gebogen.

Fast VA
Fast VA ist eine schnellere Variante der VA-Panel-Technik. VA-Panels zeichnen sich vor allem durch einen hohen Kontrast und gute Schwarzwerte aus, reagieren traditionell aber etwas langsamer als schnelle IPS-Panels. Fast VA soll diesen Nachteil reduzieren.

Kontrastverhältnis
Das Kontrastverhältnis beschreibt den Unterschied zwischen dem hellsten Weiß und dem dunkelsten Schwarz, das ein Monitor darstellen kann. Der Philips wird mit 4000:1 angegeben – ein für VA-Panels typischer und deutlich höherer Wert als bei vielen IPS-Monitoren.

PPI
PPI steht für „Pixels per Inch“ und beschreibt die Pixeldichte. Je höher der Wert, desto feiner und schärfer können Texte und Bilddetails dargestellt werden.

Hertz / Bildwiederholrate
Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft der Monitor sein Bild pro Sekunde aktualisiert. Bei 200 Hz geschieht das bis zu 200-mal pro Sekunde. Hohe Bildwiederholraten sorgen besonders bei schnellen Bewegungen für eine flüssigere Darstellung.

Adaptive Sync
Adaptive Sync passt die Bildwiederholrate des Monitors an die tatsächlich von der Grafikkarte gelieferten Bilder pro Sekunde an. Dadurch können Tearing und störendes Ruckeln reduziert werden.

FreeSync Premium
AMD FreeSync Premium ist AMDs Technik für variable Bildwiederholraten. Unterstützte Monitore können ihre Wiederholrate dynamisch an die Grafikkarte anpassen.

Smart MBR
Smart MBR steht für „Motion Blur Reduction“. Dabei wird die Hintergrundbeleuchtung gezielt gepulst, um Bewegungsunschärfe zu reduzieren. Bewegte Objekte können dadurch klarer erscheinen.

MPRT
MPRT bedeutet „Moving Picture Response Time“. Der Wert beschreibt vereinfacht, wie lange ein bewegtes Bild beziehungsweise Pixel sichtbar bleibt. Niedrigere Werte können eine schärfere Bewegungsdarstellung ermöglichen.

FRC
FRC steht für „Frame Rate Control“. Dabei werden benachbarte Farbtöne sehr schnell abwechselnd dargestellt, um zusätzliche Farben zu simulieren. So kann ein 8-Bit-Panel eine Darstellung erreichen, die einer höheren Farbtiefe nahekommt.

HDR10
HDR10 ist ein weit verbreiteter HDR-Standard. HDR kann einen größeren Helligkeits- und Kontrastumfang ermöglichen. Wie gut HDR tatsächlich aussieht, hängt allerdings stark von Helligkeit, Panel und Hintergrundbeleuchtung des Monitors ab.

Delta E
Delta E beschreibt die Farbabweichung eines Displays. Je kleiner der Wert, desto genauer entspricht die dargestellte Farbe dem vorgesehenen Farbwert. Ein Delta E unter 2 gilt für viele Anwendungen bereits als sehr ordentlich.

DCI-P3
DCI-P3 ist ein Farbraum, der ursprünglich aus dem digitalen Kino stammt. Eine hohe DCI-P3-Abdeckung ist besonders bei HDR-Inhalten, Filmen und farbintensiven Spielen interessant.

USB-C Power Delivery
USB-C Power Delivery ermöglicht es, ein angeschlossenes Gerät über USB-C mit Strom zu versorgen. Beim Philips können kompatible Notebooks mit bis zu 90 Watt geladen werden, während gleichzeitig Bild und Daten übertragen werden.

DisplayPort Alt Mode
Der DisplayPort Alt Mode ermöglicht die Übertragung eines DisplayPort-Bildsignals über einen USB-C-Anschluss. Dadurch kann ein einziges USB-C-Kabel Bild, USB-Daten und Stromversorgung übernehmen.

KVM-Switch
Ein KVM-Switch erlaubt es, eine Tastatur und Maus mit mehreren Computern zu verwenden. Beim Philips können beispielsweise Gaming-PC und Arbeits-Notebook dieselbe angeschlossene Peripherie nutzen.

Picture-by-Picture / MultiView
Mit Picture-by-Picture beziehungsweise MultiView können zwei unterschiedliche Signalquellen gleichzeitig auf dem Monitor dargestellt werden. Das ist beispielsweise praktisch, wenn Notebook und PC parallel verwendet werden sollen.

Redaktionelle Betreuung & Content Management:

Ben Can Hekimoglu

Ben Can Hekimoglu

Ben kümmert sich bei Gamers.plus um die redaktionelle Betreuung und Veröffentlichung unserer Inhalte. Die Beiträge und Produkttests werden von unserer internen Redaktion erstellt und von ihm vor der Veröffentlichung noch einmal geprüft, strukturiert und im CMS aufbereitet. Dabei achtet er auf Qualität, Verständlichkeit, korrekte technische Angaben und eine saubere redaktionelle Darstellung.

Redaktion Gaming & Hardware:

Unsere Redaktion Gaming & Hardware beschäftigt sich mit aktuellen Spielen, Gaming-Hardware und Technik rund um PC und Konsole. Produkttests entstehen unter realen Einsatzbedingungen und verbinden technische Daten mit den persönlichen Erfahrungen unserer Redaktion.

Dabei legen wir besonderen Wert auf nachvollziehbare und unabhängige Bewertungen. Herstellerangaben werden überprüft und eingeordnet, während Verarbeitung, Ausstattung, Bedienung und Praxistauglichkeit aus Sicht der Spieler bewertet werden. Unser Ziel ist es, sowohl erfahrenen Gamern als auch Einsteigern verständlich zu zeigen, wo die tatsächlichen Stärken und Schwächen eines Produkts liegen.

Hinweis zur redaktionellen Erstellung:
Dieser Test wurde von unserer Redaktion aus der Praxis heraus erstellt – von Gamern für Gamer. Für die ergänzenden Erklärungen einzelner technischer Fachbegriffe haben wir unterstützend KI eingesetzt, um auch weniger technikaffinen Lesern ein möglichst verständliches und vollständiges Leseerlebnis zu bieten. Die Bewertung, die Testerfahrungen und das redaktionelle Fazit stammen vollständig von Gamers.plus.

Bei Fragen oder Anregungen können Sie uns jederzeit über die Redaktion von Gamers.plus kontaktieren.