
Mit „Tomb Raider“ begann 1996 eine der bekanntesten Videospielreihen überhaupt. Die Abenteuer von Lara Croft prägten nicht nur das Action-Adventure-Genre, sondern machten die britische Archäologin zu einer der berühmtesten Figuren der Spielegeschichte. Mehr als 30 Jahre später steht nun eine moderne Neuinterpretation des ersten Abenteuers bevor.
„Tomb Raider: Legacy of Atlantis“ erscheint am 12. Februar 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Während Fans vor allem auf die Rückkehr zu den Ursprüngen der Serie blicken, sorgt derzeit ein anderes Thema für Aufmerksamkeit: Crystal Dynamics hat erstmals genauer erklärt, wie künstliche Intelligenz während der Entwicklung eingesetzt wird.
„Wir visualisieren Ideen schneller“: Warum KI dennoch nicht das fertige Spiel erstellt
Nachdem das Studio Crystal Dynamics bereits bestätigt hatte, auf generative KI zurückzugreifen, wurden in den vergangenen Tagen weitere Details bekannt. Gegenüber Game Informer erläuterte Experience Director Jeff Adams, dass die Technologie vor allem in frühen Entwicklungsphasen genutzt wird.
Demnach dient KI dazu, Konzepte und Objekte kurzfristig sichtbar zu machen, bevor Entwickler Zeit und Ressourcen in deren vollständige Umsetzung investieren. Dadurch können Teams schneller prüfen, ob bestimmte Ideen überhaupt funktionieren und ins Spiel passen.
Adams betonte gleichzeitig, dass diese Entwürfe lediglich als Hilfsmittel dienen. Sobald eine Idee grünes Licht erhält, übernimmt die klassische Entwicklungs-Pipeline. Künstler, Designer und Entwickler erschaffen anschließend sämtliche Inhalte selbst. Wörtlich erklärte Adams: „Wir stellen sicher, dass alle Inhalte im finalen Spiel von Menschenhand gefertigt sind.“
Lara Crofts erstes Abenteuer erlebt eine moderne Neuauflage
Abseits der Diskussion um KI richtet sich der Blick natürlich auf das eigentliche Spiel. „Legacy of Atlantis“ interpretiert die Geschichte des ersten „Tomb Raider“ neu und setzt technisch auf die Unreal Engine 5. Spieler begleiten Lara Croft erneut auf ihrer Jagd nach den Fragmenten des mysteriösen Scion-Artefakts.
Die Reise führt dabei durch verschiedene Regionen der Welt. Von dichten Dschungeln in Peru über antike Ruinen Griechenlands bis hin zu den Wüsten Ägyptens und einer geheimnisvollen Insel im Mittelmeer warten zahlreiche Schauplätze auf ihre Entdeckung. Rätsel, gefährliche Fallen und tödliche Kreaturen gehören dabei weiterhin zum Kern des Spielerlebnisses.
Für Crystal Dynamics ist die Neuauflage mehr als nur ein Remake eines Klassikers. Das Studio versucht, moderne Technik mit dem Geist des Originals zu verbinden. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Debatte um KI, wie stark sich die Spieleentwicklung in den vergangenen Jahren verändert hat. Spätestens zum Release Anfang 2027 dürfte sich zeigen, wie Fans auf diesen Ansatz reagieren.
FAQ zu Tomb Raider: Legacy of Atlantis
Wann erscheint Tomb Raider: Legacy of Atlantis?
Der Release ist für den 12. Februar 2027 geplant.
Für welche Plattformen erscheint das Spiel?
Für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.
Handelt es sich um ein neues Spiel oder ein Remake?
Es ist eine moderne Neuinterpretation des ersten Tomb-Raider-Abenteuers.
Verwendet Crystal Dynamics künstliche Intelligenz?
Ja, allerdings ausschließlich zur Visualisierung von Ideen in frühen Entwicklungsphasen.
Erstellt KI Inhalte für die finale Version des Spiels?
Laut Crystal Dynamics nicht. Alle Inhalte der fertigen Version sollen von Entwicklern und Künstlern erstellt werden.
Welche Engine kommt zum Einsatz?
Die Neuauflage basiert auf der Unreal Engine 5.
Welche Schauplätze erwarten die Spieler?
Unter anderem Peru, Griechenland, Ägypten und eine geheimnisvolle Insel im Mittelmeer.
Wer entwickelt Tomb Raider: Legacy of Atlantis?
Das Spiel entsteht in Zusammenarbeit von Crystal Dynamics und Flying Wild Hog.























