Warhammer 40k Dawn of War 4 erscheint schon bald

Nach Jahren mit wechselhaften Erwartungen meldet sich die Echtzeitstrategie-Reihe Dawn of War mit klaren Signalen zurück. Dawn of War 4 soll bewusst an die Stärken klassischer RTS-Designs anknüpfen und dabei moderne Ansprüche berücksichtigen. Für viele Fans der Warhammer-40.000-Serie ist das eine richtungsweisende Ankündigung.

Bestätigt wurden die neuen Details in einem AMA auf dem offiziellen Discord-Server. Dort stellten sich Creative Director Jan Theysen und Senior Game Designer Elliott Verbiest den Fragen der Community und gaben einen vergleichsweise offenen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand. Auffällig dabei: Viele Entscheidungen entstehen direkt aus Rückmeldungen der Spieler.

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„Frei belegbare Hotkeys sind Pflicht“ – Steuerung und Feedback im Fokus

Ein zentrales Thema der Fragerunde war die Steuerung. Gerade erfahrene RTS-Spieler erwarten maximale Kontrolle und flexible Eingabemöglichkeiten. King Art Games bestätigte nun offiziell, dass Dawn of War 4 vollständig frei belegbare Hotkeys erhalten wird. Das Tastenlayout soll zum Release individuell anpassbar sein.

Nach Angaben des Entwicklerteams basiert diese Entscheidung unmittelbar auf den bisherigen Playtests. Aus dem Community-Feedback sei eine umfangreiche Liste mit rund 200 Ideen und Verbesserungsvorschlägen entstanden. Laut Verbiest herrsche dabei überraschend viel Einigkeit darüber, welche Funktionen für ein modernes Dawn of War entscheidend seien.

Diese klare Orientierung an Spielerwünschen soll helfen, frühere Kritikpunkte der Reihe zu vermeiden. Ziel sei es, spielmechanische Tiefe und Zugänglichkeit besser auszubalancieren, ohne den strategischen Kern zu verwässern.

Klassische Features, klare Regeln – aber offene Fragen bleiben

Neben der Steuerung bestätigten die Entwickler weitere klassische RTS-Elemente. Ein Replay-System sowie ein Beobachtermodus sind fest eingeplant, könnten jedoch erst nach dem Launch nachgereicht werden. Vor allem für kompetitive Spieler und Content-Creator gelten diese Funktionen als wichtiges Langzeitversprechen.

Inhaltlich orientiert sich Dawn of War 4 an der 10. Edition von Warhammer 40.000. Obwohl bereits eine neue Regeledition erwartet wird, setzt das Team bewusst auf diese Grundlage, um Stabilität im Spieldesign zu gewährleisten. Häufige Regelwechsel sollen so vermieden werden.

Zur Modding-Unterstützung äußerte sich das Studio bislang zurückhaltend. Auf konkrete Fragen zu Karteneditoren oder Mods folgte lediglich ein kurzer Ausblick ohne Details. Ob hier noch umfassende Möglichkeiten entstehen, bleibt damit vorerst offen.

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