
Als Highguard bei den Game Awards im Rampenlicht steht, fällt die Reaktion überraschend kühl aus. Ein Free-to-Play-Shooter im Finale einer Show, die sonst große Blockbuster feiert, sorgt weniger für Begeisterung als für Stirnrunzeln. Viele Beobachter zweifeln früh, ob das Projekt in einem hart umkämpften Markt überhaupt bestehen kann.
Kurz vor dem geplanten Release in der kommenden Woche verändert sich jedoch der Ton. Erste Spieler berichten dabei von frühen Testphasen und zeichnen ein Bild, das deutlich positiver ausfällt als erwartet. Sehr ungewöhnlich in den letzten Spielerjahren voller Enttäuschungen wie Battlefield, Anthem und CoD. Highguard steht plötzlich nicht mehr nur für Skepsis, sondern auch für vorsichtige Neugier.
Skepsis von Beginn an: „Zur falschen Zeit am falschen Ort“
Die kritische Haltung gegenüber Highguard entsteht weniger durch konkrete Mängel als durch den Kontext seiner Enthüllung. Der Auftritt bei den Game Awards wirkt unspektakulär, das Gezeigte austauschbar. Hinzu kommt eine lange Phase ohne neue Informationen seitens Entwickler Wildlight Entertainment. In einem Genre, das von Platzhirschen wie Counter-Strike 2 oder Valorant dominiert wird, wirkt diese Zurückhaltung riskant.

Gerade bei Free-to-Play-Shootern zählt der erste spielbare Eindruck mehr als jede Marketingbotschaft. Viele Beobachter schreiben Highguard früh ab, noch bevor es überhaupt jemand ausprobieren kann. Der Vorwurf: ein weiteres Projekt ohne klare Identität, das im dichten Wettbewerb untergeht.
Erste Tests, neue Töne: „Präzises Gunplay, stabile Technik“
Diese Einschätzung gerät nun ins Wanken. Teilnehmer eines kürzlich abgehaltenen Testevents in Los Angeles teilen ihre Eindrücke auf Plattformen wie X ehemals Twitter. Die Rückmeldungen ähneln sich auffällig: präzises Gunplay, saubere Technik und ein klar strukturiertes Spieldesign. Auch wir können uns vor Ort ein Bild von der Stimmung machen, die deutlich nüchterner, aber spürbar positiver ausfällt als erwartet.
Wildlight Entertainment besteht aus ehemaligen Entwicklern von Titanfall und Apex Legends. Diese Erfahrung zeigt sich laut Testern vor allem im Bewegungsgefühl und im Aufbau der Karten. Das Rad erfindet Highguard nicht neu, setzt bekannte Elemente jedoch kontrolliert und technisch solide um.
Ob das reicht, um sich langfristig zu behaupten, bleibt offen. Fragen zum Free-to-Play-Modell und zur weiteren Ausrichtung sind noch unbeantwortet. In der aktuellen Entwickliungsphase ist das aber nichts ungewöhnliches, dass es noch einige Unklarheiten gibt. Ein angekündigtes Showcase soll hier dann auch zeitnah Klarheit schaffen.
FAQ zu Highguard
Was ist Highguard?
Highguard ist ein Free-to-Play-Shooter von Wildlight Entertainment.
Warum wurde das Spiel zunächst kritisch gesehen?
Vor allem der prominente Auftritt bei den Game Awards und fehlende Infos danach sorgten für Skepsis.
Wie fallen die ersten Eindrücke aus?
Frühe Tester berichten von präzisem Gunplay, stabiler Technik und klaren Spielstrukturen.
Wer entwickelt Highguard?
Das Studio Wildlight Entertainment, bestehend aus ehemaligen Entwicklern von Titanfall und Apex Legends.
Wo fanden die ersten Tests statt?
Unter anderem bei einem Event in Los Angeles, an dem ausgewählte Spieler teilnehmen.
Ist der Release bereits terminiert?
Der Release ist für die kommende Woche angesetzt.
Was ist noch unklar?
Details zum langfristigen Betrieb und zum Free-to-Play-Modell stehen noch aus.
Wann gibt es neue Informationen?
Ein offizielles Showcase ist angekündigt und soll weitere Fragen beantworten.
























