
Viele hatten damit gerechnet, dass Valve Anfang 2026 endlich mit konkreten Infos zur Steam Machine nachlegt. Stattdessen macht das Unternehmen jetzt klar: Preis und genaue Launch Termine lassen weiter auf sich warten. Der Grund liegt laut Valve nicht in einem Kurswechsel, sondern in einem anhaltenden Problem der gesamten Branche. Speicher und Storage sind derzeit schwer kalkulierbar, sowohl bei der Verfügbarkeit als auch bei den Kosten. Genau diese Komponenten spielen bei der Steam Machine jedoch eine zentrale Rolle.
Warum Valve aktuell keine Preise nennt
Valve hatte ursprünglich geplant, zu diesem Zeitpunkt bereits klare Angaben zu Preis und Auslieferung zu machen. Durch steigende Kosten für RAM und SSDs sieht sich das Team nun gezwungen, Kalkulation und Lieferplanung noch einmal neu zu bewerten. Unterm Strich bedeutet das: Die Veröffentlichung rückt etwas nach hinten, konkrete Details sollen aber erst genannt werden, wenn sie verlässlich sind. Für Spieler ist das enttäuschend, für Valve offenbar der Versuch, unrealistische oder kurzlebige Preisangaben zu vermeiden.

Zeitplan bleibt grob umrissen
Trotz der Verzögerung bei den finalen Infos hält Valve weiterhin an einem Release in der ersten Jahreshälfte 2026 fest. Das zeigt, dass die Hardware selbst nicht infrage steht, sondern vor allem wirtschaftliche Unsicherheiten den Prozess bremsen. Gleichzeitig wächst der Erwartungsdruck, denn ohne Preis bleibt die entscheidende Frage offen: Wird die Steam Machine eine bezahlbare Alternative zur Konsole oder eher ein hochpreisiger Mini PC für Enthusiasten?
Technik im Feinschliff
Parallel dazu hat Valve Einblicke in den aktuellen Entwicklungsstand gegeben. Interne Tests zeigen, dass viele Steam Titel mit 4K und 60 Bildern pro Sekunde laufen können, sofern Upscaling genutzt wird. Bei besonders anspruchsvollen Spielen seien jedoch stärkere Kompromisse nötig. Valve arbeitet laut eigenen Angaben unter anderem an HDMI VRR, verbessertem Upscaling und Optimierungen beim Raytracing auf Treiber Ebene. Das deutet darauf hin, dass sich das Projekt technisch in einer späten, aber noch nicht abgeschlossenen Phase befindet.
Gerüchte füllen die Lücke
Da offizielle Angaben fehlen, brodelt die Gerüchteküche. Im Netz kursieren verschiedene Preisannahmen, die teils deutlich über klassischen Konsolen liegen. Ob diese Zahlen realistisch sind oder lediglich Platzhalter darstellen, bleibt offen. Klar ist nur: Je länger Valve mit einer konkreten Ansage wartet, desto höher werden die Erwartungen an Preis und Leistung der Steam Machine.






















