Nur wenige Figuren im „Path of Exile“-Universum verkörpern den Konflikt zwischen Menschlichkeit und Naturgewalt so eindringlich wie der Druide. Mit „The Last of the Druids“ rückt Grinding Gear Games diese Figur ins Zentrum eines gewaltigen Updates, das am 12. Dezember erscheint – begleitet von einem Free Weekend auf allen Plattformen. In dieser Erweiterung verdichtet sich alles, was die Serie auszeichnet: mächtige Transformationen, mystische Wunder, düstere Legenden und ein umfangreich überarbeitetes Spielgefühl.

Während die Entwickler weiterhin an Performance, Balance und neuen Systemen feilen, öffnet sich parallel ein Tor in die Vergangenheit der Vaal – zu einer Zivilisation, deren Verderbnis noch immer über Wraeclast schwebt. Mit neuen Gebieten, alten Feinden und noch nie dagewesenen Fähigkeiten bahnt sich ein Kapitel an, das sowohl Veteranen als auch Rückkehrer fordern wird.

„Die Wut der Natur nimmt Gestalt an“

Der neue Inhalt setzt an der persönlichen Tragödie des Druiden an: Nachdem seine Heimat vom King in the Mists zerstört wurde, streift er durch die entweihten Wälder von Ogham – ein Wesen, halb Mensch, halb Legende. Erst jetzt erhebt er sich erneut, getrieben von der Suche nach seiner Frau und dem letzten Funken seiner Menschlichkeit. Inhaltlich verwebt das Update Mythos und Emotionalität enger als zuvor, was der gesamten Kampagne einen ungewohnten erzählerischen Fokus verleiht.

Die größte Neuerung liegt jedoch in seinen Talismansen, Waffen, die aus der alten Draiocht-Magie bestehen und die Verwandlung in drei imposante Gestalten erlauben. Jede Form öffnet ein eigenes Kampferlebnis:
Der Wolf, ein blitzschneller Räuber, der Rudel beschwört und Gegner mit frostigem Biss einfriert.
Der Bär, reine Zerstörungskraft, dessen Wut sich wie eine seismische Welle entlädt.
Die Wyvern, ein luftiges Raubtier, das über dem Schlachtfeld kreist und elementare Angriffe entfesselt.

Selbst seine menschliche Form bleibt ein Naturphänomen: Er ruft vulkanische Eruptionen hervor, lässt Wurzeln aus dem Boden schnellen und entfesselt Donnerschläge, die ganze Feindgruppen zerreißen. Das neue Spell Totem, das automatisch Zauber wirkt, verstärkt strategische Spielweisen – vor allem, wenn die benötigten Ressourcen direkt über seine Tierformen erzeugt werden.


„Schicksale neu schreiben – im Herzen der Vaal“

Mit dem Druiden endet die Reise nicht. Die beiden neuen Ascendancies erweitern seinen Stil enorm:
Der Schamane kanalisiert uralte Runen, verstärkt Elementarstürme und kann ganze Schlachtfelder mit Meteoren überziehen. Wer den Knotenpunkt Bringer of the Apocalypse freischaltet, verwandelt sich in einen wandelnden Kataklysmus, dessen Effekte unaufhaltsam nachkaskadieren.
Das Orakel hingegen spielt mit Zeit und Fügung. Es blickt Sekundenbruchteile voraus, löst „Moments of Vulnerability“ aus und verbindet zukünftige und gegenwärtige Angriffe zu vernichtenden Doppel-Schlägen. Mehr als 130 neue passive Fähigkeiten stehen exklusiv für diesen Pfad bereit.

Parallel dazu führt die neue Fate of the Vaal-Liga tief in die Geschichte der gefallenen Zivilisation. Spieler aktivieren Leuchtfeuer, öffnen Portale in den Tempel Lira Vaal und begegnen dort Wesen, die zwischen Vergangenheit und Verderbnis gefangen sind. Bald wartet der Royal Architect – und schließlich Atziri, die einstige Königin, deren Suche nach ewiger Jugend ihr eigenes Reich in den Abgrund riss.

Ihr Sieg bringt einen der spektakulärsten neuen Gegenstände hervor: den Stab Atziris Rule, der verdorbene Gems verstärkt und auf dem Schlachtfeld „Mirrors of Refraction“ erscheinen lässt. Projektile prallen von Spiegel zu Spiegel und verwandeln sich in aufspaltende Explosionen – ein Effekt, der neue Meta-Builds nahezu garantiert.

Mit weitreichenden Performance-Optimierungen, über 30 neuen Support Gems, einem aufgestockten passiven Baum sowie Balance-Pässen für nahezu alle Klassen markiert „The Last of the Druids“ eines der größten Updates der jüngeren Seriengeschichte. Und es zeigt einmal mehr, wie lebendig Wraeclast nach all den Jahren noch ist – und wie tief seine Geheimnisse reichen.

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