Nach Jahren voller Action-Rollenspiele und offener Welten schlägt das „The Witcher“-Universum einen ungewohnten Weg ein. Während CD Projekt Red parallel an mehreren großen Projekten arbeitet, darunter „The Witcher 4“ mit Ciri in der Hauptrolle, rückt nun überraschend erneut Geralt von Riva ins Zentrum. Allerdings nicht in einem klassischen Rollenspiel, sondern in einem erzählerisch geprägten Spin-off, das bekannte Strukturen bewusst hinter sich lässt.

Mit „Reigns: The Witcher“ entsteht in Zusammenarbeit von Nerial, Devolver Digital und CD Projekt ein Titel, der die Welt der Hexer mit der bewährten Kartenmechanik der „Reigns“-Reihe verbindet. Der Fokus liegt klar auf Entscheidungen, Konsequenzen und moralischen Grauzonen – Elemente, die das Franchise seit jeher prägen, nun aber in einer deutlich reduzierteren Spielform umgesetzt werden.

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Ein Hexer als Legende – erzählt vom Barden

Eine Besonderheit des Spiels liegt in der Perspektive: Die Geschichte wird nicht unmittelbar aus Geralts Sicht erlebt. Stattdessen schildert Rittersporn, enger Vertrauter und Barde, die Taten des Hexers in Liedern und Anekdoten. Dadurch erhält das Geschehen einen erzählerischen Rahmen, der bewusst zwischen Überhöhung und Realität schwankt.

Spieler treffen als Geralt dennoch konkrete Entscheidungen, die den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Nerial beschreibt das Konzept so:
„Als Geralt von Riva, legendärer Monsterjäger, musst du dich durch moralische Dilemmata kämpfen und in den betrunkenen Balladen des Barden ums Überleben ringen.“
Die Aussagen stammen aus der offiziellen Ankündigung des Studios.

Im Verlauf begegnet Geralt nicht nur Monstern wie Ghulen oder Aasfressern, sondern auch bekannten Figuren aus der Vorlage. Yennefer, Triss und Vesemir treten ebenso auf wie Dorfbewohner, Auftraggeber und zwielichtige Gestalten, deren Anliegen selten eindeutig sind.

Karten, Konsequenzen und tausende Varianten

Spielmechanisch folgt „Reigns: The Witcher“ dem bekannten Prinzip der Reihe. Situationen erscheinen in Form von Karten mit Text und Illustration. Durch Wischen nach links oder rechts entscheiden Spieler, wie Geralt handelt – jede Wahl zieht unmittelbare und langfristige Folgen nach sich.

Die Entwickler betonen, dass viele Entscheidungen erst zeitverzögert ihre Wirkung entfalten. Klare „richtige“ oder „falsche“ Antworten gibt es kaum. Laut Nerial entstehen so tausende mögliche narrative Verläufe, die sich aus der Kombination einzelner Entscheidungen ergeben und den Wiederspielwert prägen.

„Reigns: The Witcher“ erscheint am 25. Februar 2026 für PC sowie für mobile Plattformen. Der Preis liegt bei 5,99 Euro. Konsolenversionen sind bislang nicht angekündigt. Publisher ist Devolver Digital, entwickelt wird das Spiel von Nerial in Kooperation mit CD Projekt.

FAQ zu „Reigns: The Witcher“

Was ist „Reigns: The Witcher“?
Ein narratives Spin-off im „The Witcher“-Universum mit Karten- und Entscheidungsmechanik.

Wer entwickelt das Spiel?
Nerial in Zusammenarbeit mit CD Projekt, veröffentlicht von Devolver Digital.

Welche Rolle spielt Geralt von Riva?
Geralt ist die zentrale Figur, seine Geschichte wird jedoch aus Sicht von Rittersporn erzählt.

Wie funktioniert das Gameplay?
Spieler treffen Entscheidungen durch Karten, die per Wischbewegung ausgewählt werden und Konsequenzen nach sich ziehen.

Gibt es bekannte Figuren aus der Reihe?
Ja, unter anderem Yennefer, Triss und Vesemir treten im Spiel auf.

Wann erscheint das Spiel?
Am 25. Februar 2026.

Für welche Plattformen ist es geplant?
PC sowie mobile Geräte. Konsolenversionen sind derzeit nicht angekündigt.

Wie viel kostet „Reigns: The Witcher“?
Der Preis liegt bei 5,99 Euro.

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