
Nach Jahren der Spekulation nimmt die Zukunft von The Witcher langsam konkrete Formen an. Spätestens seit ersten Trailern und technischen Einblicken gilt als sicher: Ein vierter Teil der Reihe befindet sich aktiv in Entwicklung. Doch CD Projekt RED denkt längst weiter – und sorgt mit seinen langfristigen Plänen für Diskussionen innerhalb der Community.
Schon 2022 kündigte das Studio an, die Marke The Witcher mit einer neuen Trilogie fortzuführen. Neben dem Auftakt wurden damals auch grobe Zeitfenster für zwei weitere Ableger genannt. Diese Planung hat das polnische Entwicklerteam nun erneut bestätigt. Ob sie realistisch ist, darüber gehen die Meinungen deutlich auseinander.
„Drei Spiele in sechs Jahren“ – der Plan steht weiterhin
Im Zentrum der neuen Trilogie steht The Witcher 4, intern zunächst unter dem Codenamen Polaris geführt. Inzwischen ist bekannt, dass Ciri die Hauptfigur des Spiels sein wird und damit erstmals dauerhaft die Rolle des spielbaren Fokus übernimmt. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum existiert noch nicht.
In einem aktuellen Quartalsbericht von CD Projekt RED, der auch eine öffentliche Q&A-Runde enthielt, äußerte sich das Studio erneut zum langfristigen Zeitplan. Demnach soll zwischen dem Start von The Witcher 4 und den beiden Nachfolgern ein Zeitraum von insgesamt sechs Jahren liegen. Möglich werde das durch effizientere Produktionsabläufe und die Arbeit mit der Unreal Engine 5.
Rechnet man mit etwa drei Jahren Entwicklungszeit pro Titel, ergäbe sich daraus ein grober Rahmen: ein erster Release um 2027, gefolgt von zwei weiteren Teilen bis Anfang der 2030er-Jahre. Offiziell bestätigt sind diese Daten nicht, sie ergeben sich jedoch logisch aus den Aussagen des Studios.
„Werde ich erst glauben, wenn ich es sehe“ – Fans bleiben skeptisch
In der Community stoßen diese Aussagen auf Zurückhaltung. In Diskussionsforen wie Reddit verweisen viele Spieler auf frühere Verschiebungen und langwierige Entwicklungsphasen. Ein Nutzer kommentiert: „Keine Chance, dass das passiert. Das und Cyberpunk 2?“ Ein anderer schreibt: „Werde ich erst glauben, wenn ich es sehe.“
Auch CD Projekt RED selbst räumt indirekt ein, dass Anpassungen möglich sind. Denkbar sei, dass der erste Teil der neuen Trilogie mehr Zeit benötigt, während spätere Spiele von technischer Vorarbeit profitieren. Konkrete Garantien gibt es jedoch nicht – Verschiebungen gehören in der Branche zum Alltag.
Unabhängig vom finalen Release-Tempo bleibt das Witcher-Universum aktiv. Neben technischen Demos zu The Witcher 4 und neuen Details zur Engine-Nutzung erscheinen weiterhin kleinere Inhalte und Kooperationen rund um The Witcher 3: Wild Hunt. Für Fans bedeutet das: Warten ja – Stillstand nein.
























