
Als die offizielle Website von Highguard in dieser Woche plötzlich nicht mehr erreichbar ist, reagiert die Community schnell. In sozialen Netzwerken entstehen Spekulationen über einen möglichen Server-Shutdown, befeuert durch den ohnehin schwierigen Start des Free-to-Play-Titels. Gerade bei Live-Service-Spielen gilt ein solcher Ausfall oft als sensibles Warnsignal.
Highguard ist erst Ende Januar 2026 erschienen und will als PvP-Raid-Shooter mit heroischem Ansatz Fuß fassen. Spieler übernehmen die Rolle sogenannter Wardens und kämpfen um die Kontrolle eines mythischen Kontinents. Entwickelt und veröffentlicht wird der Titel von Wildlight Entertainment, das mit dem Projekt einen langfristigen Live-Service etablieren möchte.
„Nur eine technische Umstellung“ – Entwickler beziehen Stellung
Kurz nach dem Aufkommen der Gerüchte äußert sich das Studio indirekt. Über einen auf X geteilten Discord-Auszug stellen die Entwickler klar, dass die Website nicht abgeschaltet, sondern „übertragen und vereinfacht“ werde. Es handle sich um einen rein technischen Vorgang, der aktuell keine Priorität habe, da das Team an Updates und neuen Inhalten arbeite.
Diese Einordnung soll die Sorgen dämpfen, überzeugt aber nicht alle. In den Kommentarspalten ziehen einige Spieler Parallelen zu anderen gescheiterten Live-Service-Projekten. Zusätzlich sorgt die Nachricht über kürzliche Entlassungen im Highguard-Team für Unruhe. Wildlight Entertainment bestätigt zwar, dass weiterhin ein Kernteam am Spiel arbeitet, vermeidet jedoch konkrete Aussagen zur wirtschaftlichen Lage oder zu internen Zielen.
Vom Hype zum Spielerschwund
Dabei startet Highguard mit großer Aufmerksamkeit. Ein prominenter Werbeslot bei den Game Awards 2025 verschafft dem Titel Sichtbarkeit, zum Launch werden auf Steam zeitweise rund 100.000 gleichzeitige Spieler gezählt. Doch schon wenige Tage später bricht die Zahl massiv ein. Aktuell liegt der tägliche Höchstwert auf Steam nur noch im niedrigen vierstelligen Bereich.
Warum der Shooter viele Spieler nicht halten kann, zeigt sich auch in den Bewertungen. Diese fallen gemischt aus. Häufige Kritikpunkte betreffen das Balancing, die Übersichtlichkeit der Karten und den allgemeinen Feinschliff. Ob kommende Updates das Ruder noch herumreißen können, bleibt offen. Klar ist nur: Highguard ist nicht eingestellt – steht aber unter deutlich spürbarem Druck.
FAQ zu Highguard und den Shutdown-Gerüchten
Ist Highguard vor dem Server-Shutdown?
Nein. Die Entwickler widersprechen diesen Gerüchten ausdrücklich.
Warum war die Website offline?
Laut Studio wegen einer technischen Umstellung und Vereinfachung.
Arbeitet das Team noch am Spiel?
Ja, ein Kernteam entwickelt Highguard weiter.
Gab es Entlassungen beim Entwickler?
Ja, ein Teil des Teams wurde abgebaut, offiziell ohne weitere Details.
Wie sind die aktuellen Spielerzahlen?
Auf Steam liegt der tägliche Peak bei etwa 1.000 bis 2.000 Spielern.
Wann ist Highguard erschienen?
Am 26. Januar 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC.
Gibt es Infos zu kommenden Updates?
Konkrete Inhalte oder Termine wurden bisher nicht genannt.
























