Nach Monaten der Unsicherheit rückt der Veröffentlichungstermin von „Terminator 2D: No Fate“ nun endgültig in greifbare Nähe. Das britische Studio Bitmap Bureau, bekannt für klassische Arcade-Produktionen, musste den Launch des Titels mehrfach verschieben – nicht wegen technischer Probleme, sondern aufgrund verzögerter Lieferketten. Wie das Unternehmen erklärte, sorgten US-Importregularien für Engpässe bei Bauteilen der physischen Fassungen. Um alle Versionen gleichzeitig auszuliefern, rückte schließlich auch der digitale Start immer weiter nach hinten.

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Mit dem nun veröffentlichten Launch-Trailer ist klar: Am 12. Dezember 2025 erscheint das Projekt endlich für PC und Konsolen. Der kurze Clip dient nicht nur als Einstimmung, sondern zeigt auch erstmals die finalen Szenen der 2D-Adaption, die das bekannte Filmuniversum auf ein neues Format überträgt.


„Klassische T2-Momente treffen auf neue Entscheidungen“

Die Entwickler orientieren sich bei „Terminator 2D: No Fate“ eng an der Handlung von „Terminator 2: Tag der Abrechnung“. Gleichzeitig erweitern sie die bekannte Geschichte um zusätzliche Einsätze und Perspektiven. Laut Bitmap Bureau entstand bewusst kein reines Nacherzählen des Kinovorbilds, sondern eine spielbare Variante, die vertraute Szenen mit neuen Missionsabschnitten verbindet.

Spieler übernehmen im Verlauf nicht nur die Rolle von John Connor, sondern schlüpfen ebenso in die Perspektiven von Sarah Connor und des T-800. Dadurch ergibt sich ein Wechsel aus Fluchtsequenzen, taktischen Abschnitten und klassischen Actionmomenten, die das Terminator-Universum in einem stilisierten Pixel-Look erfahrbar machen.

Im Trailer wird zudem ein Schwerpunkt auf die Bosskämpfe gegen verschiedene Maschinenmodelle gelegt, die als Höhepunkte der Kampagne dienen. Die Entwickler sprechen von „intensiver Arcade-Action“, die bewusst an das Tempo früher 2D-Sidescroller anknüpft und gleichzeitig moderne Bedienungskomforts integriert.


„Kämpfe gegen die ganze Macht von Cyberdyne und Skynets Arsenal“

Auch musikalisch orientiert sich der Titel am Kultfilm. Der Soundtrack nutzt Motive aus „Terminator 2: Tag der Abrechnung“, verarbeitet diese jedoch zu einer eigenständigen Neuinterpretation. Mehrere neue Kompositionen sollen die Stimmung der einzelnen Level unterstützen – vom düsteren Zukunftskrieg bis zu urbanen Schauplätzen, die im Trailer erstmals gezeigt wurden.

Für anhaltende Motivation sorgen unterschiedliche Spielmodi. Neben der Story-Kampagne stehen unter anderem ein Arcade-Modus und ein Boss-Rush bereit. Ergänzt wird dies durch Online-Bestenlisten, in denen Highscore-Fans ihre Ergebnisse festhalten können. Damit positioniert sich „Terminator 2D: No Fate“ nicht nur als nostalgische Hommage, sondern auch als Titel, der sich an klassischen Action-Strukturen orientiert, ohne modernere Elemente auszuklammern.

Mit dem anstehenden Release endet eine längere Verzögerungsphase, die parallel zur laufenden Produktion anderer Retroprojekte des Studios ablief. Bitmap Bureau bestätigt, dass sämtliche Fassungen – digital wie physisch – nun zeitgleich erscheinen. Der Launch-Trailer setzt damit den Schlusspunkt einer ungewöhnlich turbulenten Veröffentlichungsreise.

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