
Eigentlich sah alles danach aus, als würde Intel 2026 endlich stärker im Markt für Gaming Handhelds mitmischen. Mit Panther Lake plante der Konzern leistungsstarke und zugleich effiziente CPUs, die speziell für kompakte Geräte optimiert sind. Nun verdichten sich jedoch die Hinweise, dass sich die Einführung dieser Chips verzögert und erst später im Jahr erfolgen dürfte.
Panther Lake als Hoffnungsträger für Handhelds
Panther Lake gilt als einer der wichtigsten Schritte in Intels mobiler Strategie. Die Architektur verspricht deutliche Fortschritte bei Effizienz und integrierter Grafik. Besonders für Gaming Handhelds wäre das ein großer Sprung, da hier jede Verbesserung bei Leistung pro Watt entscheidend ist. Erwartet werden CPUs mit bis zu 16 Rechenkernen und einer neuen Xe3 Grafikeinheit, die Intels integrierte Grafik auf ein neues Niveau heben soll.
Gerade weil AMD den Markt aktuell dominiert, ruhen viele Hoffnungen auf Panther Lake. Hersteller wie MSI, GPD oder Acer sollen bereits Interesse signalisiert haben, entsprechende Geräte auf den Markt zu bringen.
Unerwartete Verzögerung wirft Fragen auf
Aktuellen Berichten zufolge kommt es nun jedoch zu einer zeitlichen Verschiebung. Statt eines Starts im frühen Jahresverlauf ist nun eher vom zweiten Quartal 2026 die Rede. Konkrete Gründe wurden bislang nicht offiziell genannt. In der Gerüchteküche ist jedoch von Problemen bei der Feinabstimmung der Chips die Rede, insbesondere bei der Anpassung auf niedrige Leistungsbudgets.
Gerade Handheld CPUs müssen sehr genau abgestimmt werden, damit Leistung, Hitzeentwicklung und Akkulaufzeit im Gleichgewicht bleiben. Dieser zusätzliche Aufwand könnte ein zentraler Faktor für die Verzögerung sein.

Auswirkungen auf den Markt
Für den Handheld Markt hat diese Entwicklung spürbare Folgen. AMD bleibt vorerst konkurrenzlos, was leistungsfähige mobile Gaming Chips angeht. Neue Gerätegenerationen mit Intel Hardware dürften sich entsprechend nach hinten verschieben. Auch für Spieler bedeutet das, dass ein echter Alternativschub zu bestehenden AMD Lösungen noch auf sich warten lässt.
Gleichzeitig zeigt die Verzögerung, wie komplex die Entwicklung spezialisierter Chips geworden ist. Während Laptop Varianten von Panther Lake bereits überzeugen konnten, ist der Schritt in noch kleinere und energieeffizientere Geräte offensichtlich anspruchsvoller als erwartet.
Wie es weitergehen könnte
Trotz der Verzögerung bleibt Panther Lake ein spannendes Projekt. Sollte Intel die zusätzliche Zeit nutzen, um Leistung und Effizienz weiter zu optimieren, könnten spätere Handhelds umso überzeugender ausfallen. Für Hersteller und Spieler heißt es nun vor allem Geduld bewahren und abwarten, ob Intel den Rückstand im zweiten Halbjahr 2026 aufholen kann.






















