
Das Horizon-Universum wächst weiter. Mit Hunters Gathering kündigt Guerilla Games erstmals ein eigenständiges Koop-Spiel an, das sich klar von den bisherigen Einzelspieler-Abenteuern absetzt. Ein kürzlich veröffentlichtes Gameplay-Video zeigt einen frühen Build und gibt einen ersten Eindruck davon, wohin die Reise geht.
Angesiedelt ist Hunters Gathering zeitlich nach den bekannten Ereignissen der Hauptspiele. Die Welt bleibt erkennbar Teil von Horizon, rückt spielerisch jedoch neue Figuren in den Vordergrund. Aloy tritt dabei nur noch als Auftraggeberin auf, nicht mehr als spielbarer Mittelpunkt.
Bereits kurz nach der Vorstellung entfacht das Projekt Diskussionen in der Community. Viele Zuschauer fühlen sich an andere Genre-Vertreter erinnert – und stellen die Frage, wie stark Hunters Gathering noch als Horizon-Spiel wahrgenommen wird.
Jagden, feste Helden und Roguelite-Ideen
Im Kern setzt Hunters Gathering auf kooperative Missionen für drei Spieler. Statt eigener Charaktererstellung wählt ihr aus vorgegebenen Helden, die jeweils über feste Waffen, Rollen und Spielstile verfügen. Diese Klassen lassen sich situativ anpassen, verändern aber nicht die Identität der Figuren.
Die Jagden orientieren sich klar am bekannten Loop aus Vorbereitung, Kampf und Belohnung. Fähigkeiten greifen ineinander, Heilmechaniken und Kombos spielen eine zentrale Rolle, sowohl im Nah- als auch im Fernkampf. Ergänzt wird das System durch Roguelite-Elemente: Während der Einsätze sammelt ihr zufällige Perks und Upgrades, die Waffenwerte und Attribute verändern und immer neue Builds ermöglichen.

Optisch geht Guerilla mit Hunters Gathering bewusst einen anderen Weg. Der Stil wirkt farbenfroher und cartoonhafter als in den Hauptspielen. Hunters Gathering erscheint für PS5 und PC über Steam, ein konkreter Release-Termin steht noch aus. Der erste Playtest ist für Februar 2026 angesetzt, eine Solo-Kampagne mit KI-Begleitern ist geplant, aber nicht Teil dieses Tests.
„Das bringt euch direkt all die alten Dauntless-Spieler ein“
Die Reaktionen auf das Gameplay fallen gemischt aus. Auf YouTube stehen kurz nach Veröffentlichung mehrere Tausend Upvotes einer ähnlich hohen Zahl an Downvotes gegenüber. Besonders häufig fallen Vergleiche zu Monster Hunter, aber auch zu Elden Ring: Nightreign und dem inzwischen eingestellten Dauntless.
Ein Nutzer kommentiert spöttisch: „Ich wusste nicht, dass sie Dauntless 2 machen“, ein anderer ergänzt optimistisch: „Das bringt euch direkt all die alten Dauntless-Spieler ein, 100 Prozent.“ Kritik entzündet sich vor allem an der fehlenden Charaktererstellung und daran, dass der visuelle Stil für einige weniger nach Horizon aussieht als erwartet.
Guerilla Games betont parallel, dass der Fokus auf große Singleplayer-Titel bestehen bleibt. Gerade der stilistische Bruch von Hunters Gathering sei bewusst gewählt, um sich klar vom Kern der Reihe abzugrenzen und dem schnellen Koop-Gameplay gerecht zu werden.
FAQ zu Horizon: Hunters Gathering
Was ist Horizon: Hunters Gathering?
Ein neues Koop-Spiel im Horizon-Universum mit Fokus auf gemeinsame Jagden.
Wer entwickelt das Spiel?
Guerilla Games, das Studio hinter Horizon Zero Dawn und Forbidden West.
Auf welchen Plattformen erscheint es?
Für PlayStation 5 und PC (Steam).
Gibt es eine Charaktererstellung?
Nein, ihr wählt aus festen Helden mit eigenen Rollen und Waffen.
Welche spielerischen Einflüsse sind erkennbar?
Vergleiche zu Monster Hunter, Dauntless und Elden Ring: Nightreign sind verbreitet.
Gibt es Solo-Inhalte?
Eine Solo-Kampagne mit Bots ist geplant, aber nicht Teil des ersten Playtests.
Wann startet der Playtest?
Der erste öffentliche Test ist für Februar 2026 angekündigt.























