Der deutsche Streamer gTasty steht seit Monaten immer wieder im Zentrum öffentlicher Debatten. Bekannt wurde er zuletzt durch seinen Streit mit Nooreax und den unbeabsichtigten Leak der privaten Handynummer von HoneyPuu. Nun rückt er erneut ins Rampenlicht – diesmal wegen deutlicher Aussagen über „woke“ Zuschauer, Influencer-Abhängigkeiten und seine frühere Contentpartnerin.

Auslöser sind Reactions und Aussagen in seinem Stream, in denen gTasty offen mit Kritik, aber auch mit früheren Weggefährten abrechnet. Der Tonfall fällt dabei deutlich schärfer aus als zuvor.

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„180 Grad anders off Stream“ – gTasty über HoneyPuu

Während einer Reaction auf HoneyPuu erklärt gTasty, die Streamerin verhalte sich abseits der Kamera völlig anders als in der Öffentlichkeit. Wörtlich sagt er:

„Die ist wirklich 180 Grad ne andere Persönlichkeit off Stream.“

Hintergrund ist eine Phase intensiver Zusammenarbeit der beiden, die von gemeinsamem Content bis zu einer symbolischen Hochzeit in Minecraft reicht. Diese Nähe endet jedoch abrupt, nachdem gTasty im Stream versehentlich HoneyPuus private Nummer zeigt. Seitdem gilt das Verhältnis als belastet.

gTasty kritisiert zudem, HoneyPuu lasse sich aus seiner Sicht stark von äußeren Einflüssen lenken.

„Sie lässt sich leider sehr, sehr stark beeinflussen, und das beißt sich mit meiner Philosophie. Mit meiner Art und Weise, wie ich streame.“

Er sieht darin einen grundlegenden Unterschied in der Haltung zum Streaming und zur Öffentlichkeit.

„Ich bin von niemandem abhängig“ – Abrechnung mit Kritik und Wokeness

Noch deutlicher wird gTasty im Umgang mit Zuschauern, die seine Inhalte kritisieren. Besonders der Vorwurf, er müsse sein Verhalten anpassen, weist er entschieden zurück.

„Es interessiert mich nichts, weil ich bin nicht abhängig von irgendwelchen Partnern. Ich bin nicht abhängig von irgendwelchen anderen Influencern.“

Auch Begriffe wie „Wokeness“ und „Feministengelaber“ fallen mehrfach. Für ihn seien das Faktoren, denen er sich bewusst nicht unterordnen wolle:

„Ich kann mich nicht irgendwelchen woken … beugen. Das geht nicht.“

Auf Plattformen wie X stößt diese Haltung auf deutliche Gegenreaktionen. Nutzer vermuten persönliche Motive hinter den Aussagen und stellen einen Zusammenhang zu seiner gescheiterten Annäherung an HoneyPuu her. Spöttische Kommentare und scharfe Kritik prägen die Diskussion.

Ob gTasty mit seiner Haltung langfristig isoliert bleibt oder weiter polarisiert, bleibt offen. Fest steht: Seine Aussagen sorgen erneut für eine breite Debatte über Verantwortung, Sprache und Grenzen im Streaming-Umfeld.

FAQ

Worum geht es in der aktuellen Kontroverse um gTasty?
Um Aussagen des Streamers zu „Wokeness“, Zuschauerkritik und seiner früheren Contentpartnerin HoneyPuu.

Was sagt gTasty über HoneyPuu?
Er bezeichnet sie als „off Stream komplett anders“ und kritisiert ihren Umgang mit externem Druck.

Wie begründet er seine Haltung?
Er betont mehrfach, unabhängig von Partnern, Influencern oder Zuschauern zu sein.

Gab es einen konkreten Auslöser?
Unter anderem eine Reaction auf HoneyPuu sowie frühere Spannungen nach dem Leak ihrer Handynummer.

Wie reagieren Nutzer darauf?
Vor allem auf X gibt es deutliche Kritik, Spott und Vermutungen über persönliche Motive.

Welche Rolle spielt der Begriff „Wokeness“?
gTasty nutzt ihn als Sammelbegriff für Kritik, der er sich nach eigener Aussage bewusst verweigert.

Hat sich gTasty zu den Vorwürfen entschuldigt?
Eine Entschuldigung oder Kurskorrektur ist bislang nicht bekannt.

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