Mit einem kurzen Trailer bestätigt Sony offiziell die Rückkehr von Kratos in seine griechische Vergangenheit. Über 20 Jahre nach dem ersten Teil entsteht ein Remake der ursprünglichen Trilogie von God of War – allerdings ohne Spielszenen, ohne Release-Fenster und mit vielen offenen Punkten. Statt konkreter Inhalte liefert die Ankündigung vor allem ein Signal: Die Wurzeln der Reihe spielen für die Zukunft wieder eine Rolle.

Gleichzeitig bremst Sony die Erwartungen. In der begleitenden Kommunikation ist von einem Projekt die Rede, das sich „sehr früh in der Entwicklung“ befindet. Für Fans bedeutet das: Begeisterung ja, greifbare Informationen vorerst nein. Der Fokus liegt klar auf langfristiger Planung, nicht auf kurzfristiger Veröffentlichung.

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„In sehr früher Entwicklungsphase“ – was Sony wirklich verrät

Dass der Trailer vollständig auf Gameplay verzichtet, ist kein Zufall. Santa Monica Studio signalisiert damit, dass sich das Projekt noch in einer frühen Konzeptphase befindet. Weder technische Details noch eine konkrete spielerische Ausrichtung werden genannt. Offen bleibt vor allem, ob das Remake nahe am Original bleibt oder sich stärker an der modernen Inszenierung ab God of War (2018) orientiert.

Auch das Timing wirft Fragen auf. Branchenbeobachter bringen das Projekt bereits mit dem möglichen Launch der PlayStation 6 in Verbindung. Ein vollständiges Trilogie-Remake als Prestige-Titel zum Start einer neuen Konsole würde strategisch passen – ist bislang jedoch reine Spekulation.

Klar ist lediglich: Sony positioniert die Marke langfristig neu. Die griechische Saga wird nicht als abgeschlossenes Kapitel behandelt, sondern als Fundament, auf dem sich zukünftige Projekte aufbauen lassen.

Gesamtpaket, Einzelteile – oder ein langsamer Abschied vom Mythos?

Offen ist zudem, wie das Remake veröffentlicht wird. Ein komplettes Trilogie-Paket würde Fans geschlossen abholen, erfordert jedoch enorme Entwicklungsressourcen. Alternativ könnten einzelne Teile nacheinander erscheinen – mit mehr Zeit für Feinschliff und kontinuierlicher Präsenz der Marke über mehrere Jahre hinweg.

Parallel dazu setzt Sony bereits auf ein bewusst kleineres Projekt: God of War: Sons of Sparta. Das 2D-Spin-off dient als Brückenschlag zwischen Nostalgie und Gegenwart und hält die Marke präsent, während im Hintergrund größere Entscheidungen vorbereitet werden. Auffällig ist dabei auch die Rückkehr klassischer erzählerischer Elemente, die an frühere Serienteile erinnern.

Unterm Strich bleibt die Ankündigung ein kontrollierter Teaser. Wer kurzfristig ein spielbares Remake erwartet, dürfte enttäuscht sein. Wer den Blick auf Sonys langfristige Markenstrategie richtet, erkennt jedoch ein klares Signal: Kratos’ griechische Herkunft ist kein Ballast – sondern wieder Teil der Zukunft.

FAQ zum God of War Greek Trilogy Remake

Was wurde offiziell angekündigt?
Ein Remake der ursprünglichen God-of-War-Trilogie befindet sich in Entwicklung.

Gibt es Gameplay oder einen Release-Termin?
Nein. Der Trailer zeigt kein Gameplay, ein Termin wurde nicht genannt.

In welchem Entwicklungsstadium ist das Projekt?
Sony spricht von einer sehr frühen Phase der Entwicklung.

Kommt das Remake für PS5 oder PS6?
Offiziell bestätigt ist keine Plattform. Ein PS6-Bezug gilt als möglich, aber unbestätigt.

Wird die Trilogie als Paket erscheinen?
Dazu gibt es bislang keine Angaben. Sowohl ein Gesamtpaket als auch Einzelveröffentlichungen sind denkbar.

Welche Rolle spielt Sons of Sparta?
Das Spin-off dient als Zwischenprojekt und hält die Marke präsent, während das Remake vorbereitet wird.

Bleibt die Story der Originale erhalten?
Dazu äußerte sich Sony noch nicht. Ob es ein originales Remake oder eine modernisierte Neuinterpretation wird, ist offen.

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