Schon lange vor einer offiziellen Ankündigung beginnt bei Call of Duty traditionell die Gerüchtephase. In diesem Jahr richtet sich der Blick früh auf Call of Duty 2026 – genauer gesagt auf den angeblichen Multiplayer von Modern Warfare 4. Mehrere Leaks zeichnen ein Bild, das in der Community bereits für Diskussionen sorgt.

Im Zentrum der Berichte steht weniger eine neue Idee als vielmehr ein vertrautes Fundament. Der aktuelle Entwicklungsstand soll sich stark an Modern Warfare II aus dem Jahr 2022 orientieren. Das wirft die Frage auf, wie groß der nächste Schritt der Reihe tatsächlich ausfallen könnte – vorausgesetzt, die Informationen bewahrheiten sich.

play-rounded-fill

„Nahezu identisch“ – was die Leaks zum Multiplayer behaupten

Laut den kursierenden Berichten befindet sich der Mehrspielermodus von Modern Warfare 4 in einem Zustand, der dem von Modern Warfare II sehr ähnlich sein soll. Als eine der wenigen klaren Abweichungen gilt der Verzicht auf das damals kontrovers diskutierte Perk-Ladesystem, das bei vielen Spielern auf Ablehnung gestoßen war.

Abseits davon sollen zentrale Gameplay-Bausteine weitgehend unverändert bleiben. Besonders häufig genannt wird die Rückkehr des starken visuellen Rückstoßes. Diese Darstellung beeinflusst weniger die Waffenwerte selbst, sondern vor allem die Sicht beim Feuern – ein Punkt, der bereits im Vorgänger für Kritik sorgte, da Zielerfassung und Übersicht erschwert wurden.

Auch beim Waffenverhalten erwarten die Leaks keine grundlegenden Neuerungen. Demnach sollen sich Rückstoß, Handling und Zielverhalten eng am bisherigen Modell orientieren, was vor allem im kompetitiven Umfeld erneut Diskussionen auslösen dürfte.


Bewährte Bewegung, offene Fragen und viel Spielraum

Neben den Waffenmechaniken sollen auch Bewegungssysteme wie Zielen, Rutschen und allgemeines Handling stark am direkten Vorgänger angelehnt sein. Kleinere Anpassungen, etwa geringere Strafen bei ADS oder Slides, könnten zwar für mehr Spielfluss sorgen, deuten aber eher auf Feinschliff als auf einen Neuanfang hin.

Wichtig bleibt dabei der Kontext: Activision hat weder Modern Warfare 4 noch Details zu Call of Duty 2026 offiziell bestätigt. Sämtliche Informationen stammen aus inoffiziellen Quellen und frühen Entwicklungsständen, bei denen sich Systeme und Designentscheidungen noch deutlich verändern können.

Erfahrungsgemäß sind frühe Leaks Momentaufnahmen. Ob der finale Multiplayer tatsächlich auf Kontinuität setzt oder später doch größere Änderungen folgen, bleibt offen. Bis zu einer offiziellen Vorstellung gilt daher: abwarten – und Gerüchte mit Vorsicht einordnen.

play-rounded-fill