
Seit Monaten ist es still um das vermutete Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag. Offiziell äußert sich Ubisoft nicht, stattdessen prägen Gerüchte über interne Verschiebungen und Prioritätswechsel das Bild. Umso aufmerksamer reagiert die Community, wenn außerhalb klassischer Ankündigungen etwas auftaucht, das nach mehr aussieht als bloßer Zufall.
Genau das ist nun geschehen: Auf einem Online-Marktplatz erscheint eine Edward-Kenway-Figur, die schnell von bekannten Leak-Beobachtern aufgegriffen wird. Angeblich soll sie in Zusammenhang mit dem kolportierten Remake stehen. Belege dafür gibt es nicht – doch der Zeitpunkt sorgt für Gesprächsstoff, denn gerade bei Ubisoft gilt Black Flag seit Längerem als eines der nächsten großen Neuauflagenprojekte.
Merchandise-Funde sind kein ungewöhnlicher Auslöser für Spekulationen. In der Vergangenheit tauchten vergleichbare Hinweise bei mehreren AAA-Titeln auf, oft lange bevor diese offiziell bestätigt wurden. Ob das auch hier zutrifft, bleibt offen.
Edward Kenway als Sammlerstück: Hinweis oder Überbleibsel?
Die Figur selbst zeigt Edward Kenway in einer leicht überarbeiteten Version seines bekannten Piraten-Outfits. Das Design wirkt hochwertig und orientiert sich klar am Originalspiel, ohne radikale Neuerungen einzuführen. Entscheidend ist daher weniger die Optik als die Frage, warum ein solches Objekt gerade jetzt auftaucht.
Interne Berichte deuten darauf hin, dass das Assassin’s Creed Black Flag Remake ursprünglich für einen Release im Jahr 2026 vorgesehen war. Inzwischen ist mehrfach von Verzögerungen die Rede. In der Spieleindustrie laufen Merchandise-Produktionen jedoch häufig lange im Voraus an. Figuren, Statuen oder Artbooks werden oft parallel zur Entwicklung vorbereitet.
Sollte das Remake intern bereits weit fortgeschritten gewesen sein, könnte es sich bei der Figur schlicht um einen Restposten aus einer früheren Planungsphase handeln. Ein Leak aus der Liefer- oder Vertriebskette wäre dann kein Signal für einen nahen Release, sondern eher ein Echo alter Zeitpläne.
Frühere Andeutungen und ein bekanntes Muster
Ganz neu ist der Verdacht nicht. Bereits im vergangenen Jahr ließ der Figurenhersteller Pure Arts in einem Livestream aufhorchen. Dort hieß es sinngemäß, dass „etwas mit Edward passieren“ werde und eine kommende Statue daran angelehnt sei. Damals blieb diese Aussage vage und ohne konkrete Folgen.
In der Rückschau erhält sie nun neues Gewicht, auch wenn weder Ubisoft noch Pure Arts bisher Details zu einem Black Flag Remake nennen oder Bildmaterial zeigen. Offizielle Informationen fehlen weiterhin, ebenso ein bestätigter Veröffentlichungstermin.
Die aufgetauchte Figur fügt sich damit in ein bekanntes Muster ein: Einzelne Indizien tauchen auf, ohne ein klares Gesamtbild zu ergeben. Für Beobachter bleibt das Remake damit also greifbarer als zuvor, aber weiterhin ohne feste Konturen. Ob in den kommenden Wochen weitere Leaks folgen, ist offen – ausgeschlossen ist es nicht. Ebenso wie eine offizielle, lang ersehnte, Ankündigung seitens Ubisoft.
FAQ zum Assassin’s Creed Black Flag Remake
Gibt es eine offizielle Ankündigung des Remakes?
Nein. Ubisoft hat ein Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag bislang nicht offiziell bestätigt.
Was genau ist aufgetaucht?
Eine Edward-Kenway-Figur, die auf einem Online-Marktplatz entdeckt und von Leak-Beobachtern verbreitet wurde.
Stammt die Figur sicher aus einem neuen Spielprojekt?
Nein. Es gibt keine Bestätigung, dass sie mit einem Remake in Verbindung steht.
Warum ist der Zeitpunkt auffällig?
Weil das Remake laut Berichten mehrfach verschoben wurde und derzeit kaum neue Informationen existieren.
Welche Rolle spielt der Hersteller Pure Arts?
Pure Arts deutete 2025 in einem Livestream an, dass „etwas mit Edward passieren“ werde, ohne Details zu nennen.
Ist ein baldiger Release wahrscheinlich?
Dafür gibt es derzeit keine belastbaren Hinweise.
Könnte es sich um alte Restbestände handeln?
Ja. Merchandising wird oft lange vor einem geplanten Release produziert.
Wie sollten solche Leaks eingeordnet werden?
Als mögliche Indizien, nicht als Beweise. Eine offizielle Einordnung steht weiterhin aus.
























