Mit Nioh 3 erscheint ein weiterer großer Genrevertreter für PC und PlayStation 5. Die Reihe bleibt ihrem Kern treu und verlegt die Handlung erneut in ein düsteres Japan, in dem historische Konflikte und übernatürliche Bedrohungen eng miteinander verflochten sind. Schauplatz ist unter anderem die Sengoku-Zeit, ergänzt durch weitere Epochen wie Edo, Heian und Bakumatsu.

Spieler übernehmen die Rolle eines Kriegers mit rätselhafter Vergangenheit, der zwischen rivalisierende Clans, politische Machtkämpfe und die Angriffe dämonischer Yokai gerät. Die Erzählung entfaltet sich schrittweise und verbindet persönliche Motive mit der größeren Geschichte eines Landes im Umbruch.

Begleitend zum Release veröffentlichen die Entwickler zwei neue Gameplay-Videos, die den Einstieg in das Spiel zeigen. Sie geben einen frühen, unverstellten Eindruck davon, wie sich Nioh 3 anfühlt und welche Schwerpunkte das Kampfsystem setzt.

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„Samurai oder Ninja?“ – Kampfstile als taktisches Werkzeug

Eine der zentralen Neuerungen betrifft die spielerische Freiheit im Kampf. In Nioh 3 entscheidet ihr nicht dauerhaft über einen Stil, sondern könnt flexibel zwischen Samurai- und Ninja-Ansatz wechseln – sogar während laufender Gefechte. Der Samurai setzt auf kraftvolle Haltungen, schwere Waffen und direkte Konfrontation, während der Ninja auf Tempo, Ausweichmanöver und präzise Treffer aus dem Schatten baut.

Diese Mechanik erweitert die taktischen Möglichkeiten deutlich. Begegnungen lassen sich situationsabhängig angehen, ohne vorab festgelegt zu sein. Gerade in Bosskämpfen eröffnet das neue Optionen, um auf Angriffe zu reagieren oder Schwächen gezielt auszunutzen.

Das Kampfsystem bleibt dabei komplex. Verschiedene Haltungen, Kombos und Yokai-Fähigkeiten erfordern Planung und sauberes Timing. Nioh 3 setzt weiterhin weniger auf reines Ausweichen und stärker auf bewusstes Ressourcenmanagement und Kenntnis der Gegner.

Loot, Bosse und geteilte Meinungen zum Start

Ergänzt wird das Kampfsystem durch ein umfangreiches Loot-System mit zahlreichen Waffen- und Rüstungsvarianten. Ausrüstung beeinflusst Spielstil und Werte spürbar und motiviert dazu, Builds kontinuierlich anzupassen. Intensive Bosskämpfe bilden erneut die Höhepunkte, bei denen Vorbereitung und Lernbereitschaft entscheidend sind.

Zum Start verzeichnet Nioh 3 auf Steam über 70.000 gleichzeitige Spieler und liegt damit deutlich über dem Vorgänger. Gleichzeitig fällt die Bewertung differenzierter aus: Während viele Spieler Atmosphäre, Setting und Gameplay loben, äußern andere Kritik an der Technik und vergleichen Teile der Monetarisierung mit Gacha-Mechaniken. Aktuell liegt die Steam-Wertung unter der von Nioh 2, bleibt aber überwiegend positiv.

Entwickelt wird Nioh 3 erneut von Team Ninja, veröffentlicht von Koei Tecmo. Ob sich der Titel langfristig als Publikumsliebling etabliert, dürfte sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

FAQ zu Nioh 3

Auf welchen Plattformen ist Nioh 3 erschienen?
Für PC und PlayStation 5.

In welcher Zeit spielt Nioh 3?
Unter anderem in der Sengoku-Zeit, ergänzt durch weitere historische Epochen Japans.

Was ist neu am Kampfsystem?
Der flexible Wechsel zwischen Samurai- und Ninja-Kampfstil, auch während des Kampfes.

Bleibt Nioh 3 ein Soulslike?
Ja, mit hohem Anspruch an Timing, Strategie und Gegnerkenntnis.

Gibt es neue Gameplay-Eindrücke?
Ja, zwei aktuelle Videos zeigen den Spielbeginn und erste Kämpfe.

Wie fällt die Spielerresonanz aus?
Die Meinungen sind gemischt, mit Lob für Gameplay und Kritik an Technik und Monetarisierung.

Wer entwickelt und veröffentlicht das Spiel?
Team Ninja entwickelt, Koei Tecmo veröffentlicht.

Ist Nioh 3 für Neueinsteiger geeignet?
Der Einstieg bleibt anspruchsvoll, Tutorials und flexible Kampfstile erleichtern jedoch den Zugang.

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