
Seit dem Release von Anno 117 wächst die Ungeduld vieler Spieler von Woche zu Woche. Die Community ist es gewohnt, dass moderne Live-Games im schnellen Takt aktualisiert werden – doch Ubisoft ging beim jüngsten Serienableger einen langsameren Weg. Fast drei Wochen nach Veröffentlichung wartet das Imperium der Strategen noch immer auf den ersten großen Patch.
Nun aber sendet die Anno Union endlich ein Lebenszeichen. In einem aktuellen Blogbeitrag skizziert das Entwicklerteam, woran hinter den Kulissen gearbeitet wird. Und die Aussicht auf erste konkrete Verbesserungen lässt die Community wieder aufhorchen, denn ein besonders tief sitzender Stachel soll gezogen werden: der berüchtigte Ruhmeshallen-Bug, der das Spielerlebnis drastisch beeinträchtigen konnte.
„Ceres, Mars und Neptun verschwinden“ – der Bug, der Anno-Fans zur Verzweiflung brachte
Die Ruhmeshalle als Problemzone
Die Ruhmeshalle in Anno 117 ist mehr als nur ein atmosphärisches Feature – sie ist ein spielentscheidender Mechanismus. Umso gravierender wirkte ein Fehler, der Spieler seit Release heimsuchte. Kam es zu einem Verbindungsabbruch oder wurde die Ruhmeshalle manuell deaktiviert, verschwanden gleich drei zentrale Götter aus der Partie: Ceres, Mars und Neptun.
Damit fehlten genau die Gottheiten, die die meisten Spieler als Erstes anbeten und die das Fundament einer frühen Spielrunde bilden. Ohne sie gerieten Fortschritt, Balance und Flow spürbar ins Wanken. Viele Fans berichteten von frustrierten Neustarts – oder missglückten Runs, die durch den Bug unspielbar wurden.
Nun verspricht Ubisoft Abhilfe: Mit dem kommenden Patch sollen die Götter endlich zuverlässig an ihrem Platz bleiben. Ein Fix, der laut Community schon jetzt als „wichtigstes Update seit Launch“ gehandelt wird.
Mehr Stabilität, mehr Performance – und ein Termin in Sicht
Ein erster Blick auf die neuen Patch-Highlights
Vollständige Patch Notes folgen erst Anfang nächster Woche (frühestens 8. Dezember), doch ein Auszug liegt bereits vor – und der zeigt, wie breit Ubisoft ansetzt. Neben der Bug-Beseitigung stehen vor allem Absturzursachen, Desync-Probleme im Multiplayer und Performance-Einbrüche im Fokus. Besonders große Gefechte oder massenhafte Schiffsbauten führten bisher zu drastischen FPS-Einbrüchen – ein Problem, das laut den Entwicklern nun gezielt abgeschwächt werden soll.
Auch kleine, aber spürbare Details finden Beachtung: falsch verbrauchte Bedürfnisse wie Bier oder Garum, nicht platzierbare Slot-Gebäude, ein ruckelnder Benchmark oder ein Spielerlogo, das sich weigerte, auf Segeln zu erscheinen. Der Patch soll all diese Stolperstellen aus dem Weg räumen – ein Signal, dass Ubisoft den Feinschliff ernst nimmt.
Crossplay kehrt zurück – aber nicht überall gleichzeitig
Parallel dazu meldet das Entwicklerteam, dass Crossplay zwischen PC und PS5 ab sofort wieder funktionieren soll. Xbox-Spieler müssen sich dagegen etwas länger gedulden: Der Hotfix für die Series-Konsolen verschiebt sich und soll gemeinsam mit dem großen Patch nachgereicht werden.
Die Anno-Community wertet die neuen Informationen als Licht am Ende des Tunnels. Und nach Wochen voller Geduld scheint klar: Das erste Update für Anno 117 könnte das Fundament schaffen, auf dem die kommenden Monate des Spiels ruhen.
























