Mehr als vier Jahre nach der ersten Generation aktualisiert Apple seine AirTags. Ohne großes Event stellt der Konzern am 25. Januar 2026 den AirTag 2 vor und setzt dabei auf gezielte technische Verbesserungen statt eines radikalen Neuanfangs. Optisch bleibt alles beim Alten, im Inneren ändert sich jedoch einiges.

Im Fokus stehen vor allem Reichweite, Akustik und der Preis. Apple positioniert den neuen Tracker klar als Weiterentwicklung für den Alltag – für Schlüssel, Taschen oder Gepäck. Der Markt für smarte Tracker wächst, und Apple reagiert mit einer spürbaren Modellpflege.

„Bis zu 50 Prozent mehr Reichweite“: Was sich technisch ändert

Herzstück des AirTag 2 ist der neue Ultrabreitband-Chip U2. Apple setzt diesen Chip bereits in aktuellen Geräten wie dem iPhone 17 und der Apple Watch Ultra 3 ein. Laut Hersteller ermöglicht er eine bis zu 50 Prozent größere Reichweite bei der Präzisionssuche im Vergleich zur ersten Generation.

Auch die Bluetooth-Verbindung profitiert von Optimierungen, konkrete Entfernungsangaben nennt Apple jedoch nicht. Ergänzend überarbeitet der Konzern den internen Aufbau des Trackers, um den Lautsprecher zu verstärken. Apple spricht von einem rund 50 Prozent lauteren Signalton, der aus deutlich größerer Distanz hörbar sein soll und sich klar von Umgebungsgeräuschen abhebt.

Unverändert bleibt die Stromversorgung. Der AirTag 2 nutzt weiterhin eine austauschbare CR2032-Knopfzelle mit einer Laufzeit von etwa einem Jahr. Der Batteriewechsel erfolgt wie bisher ohne Werkzeug.

Sicherheit bleibt zentrales Thema: Apples Schutzmaßnahmen

Seit dem Marktstart der AirTags steht das Thema Datenschutz im Mittelpunkt. Apple betont auch beim AirTag 2 seine bestehenden Sicherheitsmechanismen. Standort- und Verlaufsdaten werden nicht auf dem Gerät gespeichert, die Kommunikation über das „Wo ist?“-Netzwerk ist Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Apple selbst erhält keinen Zugriff auf Positionsdaten, ebenso wenig Dritte. Zudem erinnert der Konzern daran, dass AirTags ausschließlich für Gegenstände gedacht sind. Personen oder Tiere sollen damit nicht verfolgt werden. Seit Ende 2024 informiert das System Nutzer aktiv, wenn sich ein unbekannter Tracker über längere Zeit in ihrer Nähe bewegt.

Preislich senkt Apple die Einstiegshürde: Der AirTag 2 kostet 35 Euro, ein Viererpack liegt bei 119 Euro. Vorbestellungen laufen bereits, die Auslieferung startet am 28. Januar 2026.

FAQ zum Apple AirTag 2

Was ist neu am AirTag 2?
Der neue U2-Chip sorgt für mehr Reichweite bei der Präzisionssuche, zudem ist der Signalton deutlich lauter.

Wie viel kostet der AirTag 2?
Ein einzelner AirTag 2 kostet 35 Euro, das Viererpack 119 Euro.

Wann erscheint der AirTag 2?
Die Auslieferung beginnt am 28. Januar 2026, Vorbestellungen sind bereits möglich.

Welche Geräte sind kompatibel?
Erforderlich sind iPhones ab iPhone 11 mit iOS 26 oder neuer sowie iPads mit iPadOS 26.

Funktioniert die Präzisionssuche mit der Apple Watch?
Ja, dafür wird mindestens eine Apple Watch Series 9 oder eine Apple Watch Ultra 2 mit watchOS 26.2.1 benötigt.

Wie lange hält die Batterie?
Die CR2032-Knopfzelle hält etwa ein Jahr und lässt sich einfach austauschen.

Hat Apple die Anti-Stalking-Funktionen erweitert?
Die bestehenden Schutzmaßnahmen bleiben erhalten, inklusive Warnungen bei unbekannten Trackern in der Nähe.

Speichert der AirTag Standortdaten?
Nein, Standort- und Verlaufsdaten werden nicht auf dem Gerät gespeichert und sind Ende-zu-Ende verschlüsselt.

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